Fluggastinformationen und Hintergründe zu den Themen Verkehrsluftfahrt und Flugangst

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Ankünfte/Abflüge weltweit

Einigung zwischen Piloten und Air Berlin

Streiks sind vom Tisch

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit haben sich auf einen neuen Manteltarifvertrag geeinigt. Der Abschluss sehe eine schrittweise Angleichung an die besseren Arbeitsbedingungen der 2007 übernommenen LTU bis 2013 vor, so die Airline. Dabei geht es insbesondere um den Urlaub, freie Tage sowie die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Zudem sollen nun ab dem Sommerflugplan 2011 auf besonderen Langstreckenflügen drei statt bislang zwei Piloten eingesetzt werden. Der Manteltarifvertrag läuft bis Ende 2012, steht aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Piloten. Ein VC-Sprecher sagte, die Urabstimmung über das Ergebnis werde voraussichtlich in den kommenden Tagen beginnen und mehrere Wochen dauern.


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Germania erhält IOSA-Zertifizierung

Airline für hohe Sicherheitsstandards ausgezeichnet

Die Berliner Fluggesellschaft Germania hat die Sicherheitsprüfung des Weltluftfahrtverbands IATA erfolgreich abgeschlossen und die weltweit anerkannte IOSA-Zertifizierung erhalten. Das Prüfungsverfahren gilt als Industrie-Standard für die Gewährleistung einheitlicher Qualitäts- und Sicherheitsstandards im Luftverkehr. Eine erfolgreiche Zertifizierung ist unter anderem Voraussetzung für eine IATA-Mitgliedschaft. Während des fast einjährigen Audit-Verfahrens wurden bei Germania Qualitäts- und Sicherheitsstandards unter anderem in den Bereichen Technik und Wartung, Bodenabfertigung, Kabinenbetrieb und Unternehmens-Organisation geprüft. Eine Zertifizierung gilt jeweils für zwei Jahre. Danach ist eine Wiederholung des Auditverfahrens vorgeschrieben.

Die 1979 gegründete und in Berlin  beheimatete Germania bedient die drei Geschäftsfelder Leasing, Charter und Einzelplatzverkauf. Das Streckennetz umfasst gegenwärtig über 30 internationale Destinationen. Die Germania betreibt aktuell 15 Jets vom Typ Boeing 737, die teilweise im Wet-Lease für andere Fluggesellschaften fliegen.

Sommerreisezeit: 8mal auf Deine Flugangst

Einfache Tipps gegen die Panik an Bord

Jeder zweite Passagier mit Flugangst denkt an einen Absturz, jeder dritte fühlt sich an Bord ausgeliefert. Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen, dass für viele Reisende die schönste Zeit des Jahres nicht unbedingt entspannt beginnt. Auch, wenn eine nachhaltige Hilfe bei tiefsitzender Flugangst Zeit braucht, können einfache Tipps helfen,Betroffenen den Flug angenehmer zu gestalten. Unter dem Motto "8mal auf Deine Flugangst" haben unsere Experten einfache Tipps zusammengestellt. (Foto: "Seminare können helfen, Flugangst in den Griff zu bekommen") >>>

USA verlangt Einreisegebühr

Neue Touristengebühr ab 8.September

Die Einreise in die USA kostet ab dem 8. September künftig 14 Dollar. Das US-Heimatschutzministerium hat entscheiden, dass die Gebühr von allen Bürgern gezahlt werden muss, die ohne Visum, aber mit der so genannten ESTA-Erlaubnis (Electronic System for Travel Authorisation) einreisen. Damit trifft die Gebühr auch alle deutschen Urlauber, oder diejenigen, die nicht länger als 90 Tage im Land bleiben. Für Aufenthalte länger als 90 Tage ist für EU-Bürger ein Visum vorgeschrieben.

Die 14 Dollar werden gemeinsam mit der ESTA-Erlaubnis vor Reisebeginn im Internet fällig. Die Gebühr muss dann direkt mit Kreditkarte gezahlt werden. Bei Buchungen im Reisebüro kann man auch mit der Sammelkreditkarte des Reisebüros bezahlen. Die generelle Erlaubnis, in die USA einzureisen, ist bis zu zwei Jahren lang gültig und muss in diesem Zeitraum nicht für jede Reise neu beantragt werden. Das gleiche gilt auch für die Gebühr.

Treibstoffzuschläge und Stornokosten

Airline-Vergleichstest

Die Treibstoffzuschläge, die Airlines dem normalen Ticketpreis hinzufügen, unterscheiden sich zur Sommerreisezeit kaum noch voneinander. Allerdings haben die Kosten, im Vergleich zum Stand vor zwei Jahren, bei allen Airlines ein einheitlich hohes Niveau erreicht. Das zeigt ein Vergleichstest unter sechs deutschen bzw. aus Deutschland startenden Fluggesellschaften. >>>

Per Kamel durch Rajasthan

"Gebeco" bietet Aktivreise durch Indien

Zu Fuß, per Rad und mit dem Kamel durch Rajasthan: Eine Aktivreise des Veranstalters „Gebeco“ ermöglicht einzigartige Begegnungen in dem nordindischen Bundesstaat. Ehemalige Maharajapaläste und ein Zeltcamp unter dem Wüstenhimmel dienen dabei als märchenhafte Unterkünfte. Die Gäste erleben das ursprüngliche Rajasthan auf dieser Reise hautnah: Während einer dreitägigen Radtour erhalten sie in einer Dorfschule Einblicke in den Alltag, besuchen eine Familie und lernen das Sari- und Turban-Binden. Eine dreitägige Safari führt auf dem Kamelrücken durch farbenfrohe Wüstendörfer, karge Steppenlandschaften und faszinierende Dünenformationen. Dichte Wälder mit großem Wildreichtum erwandern die Reisenden auf einer dreitägigen Tour im Aravalli-Gebirge. Kulturdenkmäler wie das Taj Mahal oder der "Palast der Winde" in Jaipur stehen ebenso auf dem Reiseplan wie die lebendige Hauptstadt Delhi. Die 21-tägige Wander- und Rad-Erlebnisreise "Rajasthan aktiv" kostet ab 2.675 Euro inklusive Flügen, Unterkunft in Hotels und Maharajapalästen, zwei Nächten im Zeltcamp sowie Halbpension und Reiseleitung. Im Preis enthalten sind auch die Fahrradtour, die Kamelsafari und die Wanderung. Reisetermine gibt es im Oktober und November 2010 sowie im Februar und März 2011. (Foto: wikipedia)

Umfrage "Flugangst" 2010/2011

Fragebögen ab sofort online

Wie in jedem Jahr, so möchten wir Sie auch diesmal zu unserer Onlinebefragung "Flugangst" einladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich fünf Minuen Zeit nehmen, um die Fragen zu beantworten. Sie helfen damit, ein aktuelles Bild zu erhalten, und Hilfsangebote künftig noch besser auf die individuellen Ansprüche abzustimmen. Hier geht es zum Umfrage-Formular >>>

Bundesregierung beschließt Luftverkehrsabgabe

Steuer wird ab dem 01.01.2011 erhoben

Die Bundesregierung hat die Einführung der Luftverkehrsabgabe beschlossen. Stimmt der Bundestag zu, wird die Steuer ab dem 01.01.2011 auf alle Flüge ab Deutschland, unabhängig von der Fluggesellschaft, erhoben. Wer bereits heute einen Flug für 2011 und später bucht, wird rückwirkend ebenfalls belastet.

Geplant ist eine dreistufige Abgabe. Für innerdeutsche und europäische Kurzstreckenflüge werden pro Passagier 8 Euro erhoben, für Mittelstrecken zwischen 1500 und 6000 Kilometern zahlt der Kunde 25 Euro, bei Langstreckenflügen 45 Euro. Die Gebühr berechnet sich pro Strecke, das heißt, wer von Frankfurt nach München und zurück fliegt, wird mit 16 Euro zur Kasse gebeten. Bis 30.Juni 2012 soll dann eine erste Überprüfung der Luftverkehrsabgabe stattfinden, deren Ergebnisse die Bundesregierung dem Bundestag vorlegt.

Körperscanner: Mehrheit gegen die Einführung

Bundesdatenschutzbeauftragter mahnt zur Vorsicht

Eine Mehrheit der Fluggäste ist gegen die Einführung von Körperscannern an Flughäfen. In unserer Umfrage unter 250 Passagieren sprachen sich lediglich 19,9 Prozent der Befragten für und 59,7 Prozent gegen die neuen Kontrollsysteme aus. Die Befürworter sehen die Körperscanner als notwendige Weiterentwicklung der Sicherheitstechnik. Gut einem Fünftel der Umfrageteilnehmer ist es gleich, welche Technik angewendet wird, so lange man sich auf sie verlassen kann. Befragt nach den Gründen ihrer Ablehnung, halten 21,6 Prozent die derzeit bestehenden Kontrollen für vollkommen ausreichend; sie müssten allerdings stets akribisch umgesetzt werden. 17,6% sehen die Einführung von Körperscannern zum jetzigen Zeitpunkt für übereilt, da u. a. die Technik noch nicht ausgereift sei. 20,5 Prozent lehnen die Körperscanner ab, da die Geräte Persönlichkeitsrechte verletzen würden und diese Vorrang vor Sicherheit hätten. Die Bundesregierung wird erste Testgeräte in wenigen Wochen am Flughafen Hamburg einsetzen. (Foto: dpa) >>>

Erfinder der "Black Box gestorben

David Warren entwickelte 1956 Prototypen

Der Erfinder der sogenannten „Black Box“, der australische Luftfahrtforscher David Warren, ist tot. Der von Warren erfundene Flugschreiber habe "einen unschätzbaren Beitrag zur Sicherheit der weltweiten Luftfahrt" geleistet, hieß es in der Erklärung des australischen Verteidigungsministeriums. Die heute in allen großen Flugzeugen eingebauten Geräte zeichnen die Kommunikation der Piloten sowie die Daten der technischen Instrumente auf. Da die „Black Box“ bei einem Absturz meist unbeschädigt bleibt, lässt sich anhand der Informationen auf die Unfallursache schließen. >>>

EU-Kommission präsentiert neue "Schwarze Liste"

Erweiterte Beschränkungen für Iran Air

Die Europäische Kommission hat die Liste der Luftfahrtunternehmen mit Flugverbot in der EU zum 14. Mal aktualisiert. Dabei wurden die Auflagen für Iran Air verschärft: Die Airline darf künftig nicht mehr mit Flugzeugen der Muster Airbus A320, Boeing B727 und B747 inerhalb der EU operieren. Neu hinzugekommen in die "Schwarze Liste" unsicherer Fluggesellschaften ist Blue Wing Airlines aus Surinam, während Indonesia Air Asia und Metro Batavia (ebenfalls Indonesien) von der Liste gestrichen wurden. Die Einschränkungen und Flugverbote umfassen jetzt 280 Airlines. >>>

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