Aufgepasst bei Taxifahrten im Ausland!

Angelika Bartzik berichtet für gewöhnlich über faszinierende Eindrücke auf ihrem Blog SINNES REISEN. Uns gibt sie Ratschläge für das Taxifahren im Ausland“

Manchmal muss man sich einfach ein Taxi gönnen. Sei es, weil man todmüde ist und die Füße weh tun; sei es, dass es einfach so spät geworden ist, dass kein öffentliches Verkehrsmittel mehr fährt.

Sicher sein: offizielle Taxis nutzen

Eines fällt mir auf Reisen leider immer wieder auf: Ich nenne es die „Taxi-Abzocke“. Denn mancherorts wird die Unwissenheit vieler Touristen schamlos ausgenutzt. Vor meiner Reise nach Rom habe ich den Tipp erhalten, nur in ein gelbes oder weißes Taxi zu steigen, wenn ich vom Bahnhof zu meiner Unterkunft fahre. Ich solle bloß nicht mit jemandem mitfahren, der auf mich zukommt und mir einfach eine Fahrt anbietet, denn bei solchen „Deals“ seien die Fahrpreise überteuert. Zunächst hielt ich diesen Rat für etwas übertrieben. Aber als ich mich am Bahnhof nur eine Minute nach dem Taxistand umschaute, kam direkt ein Mann auf mich zu, der mir eine Fahrt in einem Privatwagen anbot. Ich habe dankend abgelehnt. Steigen Sie in Rom nur in die gelben oder weißen offiziellen Taxen ein.

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Das richtige Taxi nehmen – Tipps für den Urlaub © pexels

Einen ähnlichen Fall erlebte ich am Flughafen in Budapest. Noch vor der Ausgangstür des Flughafengebäudes wurde ich quasi von einem Mann abgefangen, der mir eine Taxifahrt nach Budapest-City zum Festpreis anbot. Ich war skeptisch, ging dennoch mit. Er führte mich zu einem Privatfahrzeug – da machte ich direkt kehrt und stieg in ein normales Taxi – das mich für die Hälfte des vom Privatfahrer angebotenen Preises zum Hotel brachte!

Meine diesbezügliche Erfahrung in Barcelona war leider eine kleine, wenn auch nicht notwendige, Stadtrundfahrt. Um solche in Zukunft zu vermeiden, setze ich auf Äußerungen wie „Endlich wieder zu Hause“ oder „Ich habe diese Stadt so vermisst“, um dem Taxifahrer zu signalisieren, dass ich hier nicht fremd bin. Seitdem habe ich keine unerwünschten Stadtrundfahrten mehr gehabt.

Geld sparen mit weniger Fahrkomfort – auch beim Taxi fahren

In Dubai wiederum gibt es zweierlei Taxi-Fahrzeuge, bei denen die Fahrten gleicher Entfernung in einem unterschiedlichen Preis resultieren können – dies allerdings hat nichts mit Abzocke zu tun, sondern nur mit dem gewählten Fahrkomfort. Sie haben in Dubai die Wahl zwischen einem Toyota-Taxi oder einem Lexus-Taxi. Wobei die Fahrtkosten aufgrund der nicht vorhandenen Benzinsteuer im Vergleich zu Europa sehr günstig sind.

Taxifahren in Dublin © pexels

Wenn Sie sich einen Spaß beim Fahren von A nach B gönnen möchten, verzichten Sie in einer Stadt wie Bangkok bzw. bei anderen fernöstlichen Zielen auf die offiziellen Taxis und nehmen Sie statt derer ein Tuk-Tuk. Dabei handelt es sich um zu Fahrzeugen umgebaute Motorräder. Spaß pur und preiswert ist es noch dazu!

In diesem Sinne: Gute Fahrt!