Druckausgleich im Flugzeug: Tipps gegen den Ohrendruck

Kurz nach dem Abheben knackst es im Ohr, ein dumpfer Druck im Gehörgang nimmt zu: Der sogenannte Druckausgleich gehört zum Fliegen wie Start und Landung. Seine Begleiterscheinungen sind nicht besonders angenehm – mitunter können sie zu Kopf- und Ohrenschmerzen werden oder sogar zu Flugangst beitragen (einen ausführlichen Beitrag speziell über Flugangst finden Sie unter diesem Link in unserem Flugreisemagazin). Doch mit ein paar Tricks lässt sich der Druckausgleich im Regelfall schnell beseitigen. Wir erklären, wie!

Tipp: Wenn Sie aus Erfahrung wissen, dass Sie beim Fliegen unter Druck auf den Ohren leiden, machen Sie sich doch zumindest die Anfahrt zum Flughafen so bequem und stressfrei wie möglich und reservieren Sie einen Parkplatz. So sind Sie rechtzeitig im Abflugterminal und können dem Flug etwas entspannter entgegensehen.

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Warum bekommt man beim Fliegen im Flugzeug Druck auf den Ohren?

Während des Steig- und Sinkfluges verändert sich der Luftdruck in der Flugzeugkabine. Dies verursacht einen Druckunterschied zwischen dem Gehörgang, der sich dem sinkenden Luftdruck in der Atmosphäre anpasst, und dem Mittelohr, das im Gegensatz dazu durch das Trommelfell luftdicht verschlossen ist. Beim Steigflug entsteht so ein Überdruck, beim Landeanflug ein Unterdruck im Mittelohr. In beiden Fällen kann das Trommelfell nicht mehr frei schwingen, sondern wölbt sich nach außen: Dies erzeugt das hörbare Knacken bzw. Ploppen, gefolgt vom Hören „wie durch Watte“.

Was hilft gegen den Druck auf den Ohren?

Im Normalfall lässt sich der Druckausgleich im Ohr ganz einfach durch Gähnen oder Schlucken erzeugen: Dabei öffnet sich die sogenannte Eustachische Röhre (auch bekannt als „Tube“ oder „Ohrtrompete“), die das Mittelohr mit dem Nasenrachenraum verbindet. So kann die überschüssige Luft aus dem Mittelohr entweichen und die Druckverhältnisse normalisieren sich wieder.

Neben bewusstem Schlucken und Gähnen sind außerdem hilfreich:

  • Kaugummi kauen
  • Bonbon lutschen

Wenn dies nicht hilft, empfiehlt sich das sogenannte „Valsalva-Manöver“, um die Eustachische Röhre durch künstlich erzeugten Überdruck im Nasenrachenraum zu öffnen. Diese Methode funktioniert so:

  • Nase mit zwei Fingern zuhalten
  • Mund schließen
  • kräftig ausatmen

Für gesunde Erwachsene macht die Beseitigung des Ohrendrucks beim Fliegen also kein Probleme. Aber auch im Krankheitsfall bzw. für kleine Kinder gibt es Tricks gegen Fliegen mit Ohrendruck.

Was tun bei Ohrendruck in Kombination mit Erkältung und Schnupfen?

Bei einer Erkältung schwellen die Schleimhäute an und erschweren den sonst natürlichen Druckausgleich durch die Eustachische Röhre. Bei Schnupfen ist es daher ratsam, etwa 30 Minuten vor Start und Landung ein abschwellend wirkendes Nasenspray zu nutzen. (Lesen Sie hier nach, was Sie beim Transportieren von Spray und anderen Medikamenten im Flieger beachten sollten. ) Bei einer sehr starken Erkältung mit Entzündung der Nasennebenhöhlen und/oder Mittelohrentzündung sollte vor der Flugreise außerdem ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Druckausgleich bei Babys und Kindern

Babys und Kleinkinder kann der ungewohnte Fall des Druckausgleichs erschrecken: Durch Füttern oder Stillen (beim Anschallen mit dem Loop Belt ist dies mit etwas Verrenkung durchaus möglich) werden jedoch automatisch Saug- und Schluckreflexe angeregt, die den Druckausgleich automatisch regeln. Außerdem helfen auch Trinkflaschen, Schnuller oder im Notfall ein Finger zum Nuckeln.

Zudem öffnet sich die Eustachische Röhre bei Kindern mehrmals pro Minute von allein – allerdings nur im wachen Zustand: Daher sollte darauf geachtet werden, dass Kinder während des Start- und Landevorgangs nicht schlafen.Weinen und Schreien hilft ebenfalls beim Druckausgleich. Das bedeutet natürlich nicht, dass ein Kleinkind zum Weinen gebracht werden sollte – doch falls ein Baby bei Start oder Landung weint, muss dies nichts mit Schmerz zu tun haben, sondern beschleunigt vor allem den Druckausgleich (und beseitigt damit auch die Ursache für das Weinen).

Außerdem können spezielle Ohrenstöpsel nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen gegen den Druck auf den Ohren helfen.

Sanfter Druckausgleich durch Ohrstöpsel

Spezielle Ohrstöpsel für den Druckausgleich können das Ohr vor einer schnellen Veränderung des Luftdrucks schützen: Sie unterscheiden sich durch eine besondere Filterwirkung von herkömmlichen Lärmschutz-Stöpseln. Rechtzeitig vor der Start- bzw. Sinkflug eingesetzt, bilden sie im Gehörgang eine kleine Kammer vor dem Trommelfell. Durch den Filter wird der Luftstrom in dieser Kammer hochgradig begrenzt und so die Veränderung des Luftdrucks verzögert – es kommt also nicht zu der „ploppenden“ Vorwölbung des Trommelfells.

Damit sich die volle Wirkung des Filters entfalten kann, sollten diese besonderen Ohrstöpsel wie folgt getragen werden:

  • vor dem Start einsetzen
  • erst ca. 30 Minuten nach dem Start herausnehmen

und wieder

  • ca. 45 Minuten vor der Landung einsetzen
  • erst bei Betreten des Flughafengebäudes herausnehmen

So hat die Eustachische Röhre genügend Zeit, um den Druckausgleich sanft und ohne merkliche Beschwerden vorzunehmen. Natürlich können die Spezial-Stöpsel, erhältlich in der Apotheke oder im Online-Fachhandel, auch während des ganzen Fluges getragen werden, in diesem Fall mindern sie zusätzlich den Fluglärm.

Druckausgleich bei Hunden und anderen Haustieren

Bei vielen Fluglinien dürfen auch Haustiere mitfliegen – je nach Größe und Tierart entweder in der Kabine oder im Gepäckraum. Anders als beim Menschen können Tiere allerdings keinen bewussten Druckausgleich vornehmen – und anders als Kleinkinder sollten sie auch spätestens fünf Stunden vorm Start ihre vorerst letzte Mahlzeit bekommen haben. Es lassen sich also keine aktiven Maßnahmen gegen die Ohrenprobleme mit ihnen einüben, um ihnen Start und Landung zu erleichtern.

Auch Beruhigungsmittel sind nicht uneingeschränkt zu empfehlen, da es während des Fluges zu Kreislaufproblemen kommen kann. (Mehr Informationen zum Fliegen mit Ihrem Haustier finden Sie in unserem Flugreisemagazin, z. B. unter „Fliegen mit Hund“ oder „Fliegen mit Katze“ ). Die gute Nachricht: Gerade Hunde vergessen das unangenehme Gefühl schnell wieder, wenn sie nach der Landung wieder bei Herrchen und/oder Frauchen sind.

Fazit

Im Normalfall ist alles schnell vorbei – nur in Ausnahmen bleibt der Druck auf den Ohren für einige Stunden oder Tage bestehen. Doch auch das ist meistens harmlos, denn es kommt aufgrund des Druckunterschieds im Flugzeug nur äußerst selten zu Schäden am Trommelfell: Diese zeichnen sich anders als der normale Druckausgleich allerdings durch stechende Ohrenschmerzen, dauerhafte Hörminderung, Schwindelgefühl und Übelkeit aus – hier sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Ansonsten ist der Druckausgleich nichts weiter als eine kleine Unannehmlichkeit auf der Reise – man muss nur die richtigen Tricks kennen.

Quellen und weitere Informationen:

gesundheit.de: Warum man im Flugzeug Druck auf den Ohren bekommt

die-reisemedizin.de: Druckausgleichsprobleme

Fliegen mit Gips – wichtige Hinweise für Sie

Ein Knochenbruch ist schmerzhaft und ärgerlich – erst recht dann, wenn ein Flug, sei es der lang geplante Urlaub oder eine wichtige Geschäftsreise, ansteht. In vielen Fällen kommt bei einem gebrochenen Arm oder einem gebrochenen Bein der klassische Gips zum Einsatz, der die Beweglichkeit erheblich einschränkt.

Ist es unter diesen Umständen möglich, die Flugreise anzutreten? Durchaus, sofern der Betroffene einige maßgebliche Vorkehrungen beachtet – diese umfassen u. a. die Klärung folgender Fragen:

  • Wann ist es frühestens erlaubt, nach einem Knochenbruch fliegen?
  • Welche Gesundheitsrisiken bestehen beim Fliegen mit Gips?
  • Ist ein Attest notwendig, um mit einer Fraktur ein Flugzeug zu besteigen?

Gerade akut erkrankte oder verletzte Fluggäste profitieren von einer stressfreien Anreise zum Flughafen. Dafür kann es sinnvoll sein, die Nacht vor dem Abflug im Airport Hotel zu verbringen, um sich dann am nächsten Tag pünktlich und entspannt am Terminal einzufinden.

Hotel am Flughafen

Mit Knochenbruch ins Flugzeug – welche Risiken bestehen?

Eins ist klar: Ein Gips beim Fliegen stellt immer ein gewisses gesundheitliches Risiko dar, insbesondere dann, wenn die Verletzung frisch ist. Zuallererst sollten Sie sich fragen, ob Sie sich fit genug für die körperlichen Herausforderungen eines Fluges fühlen und diesbzgl. auch Ihren Arzt konsultieren. Letzteres ist ohnehin notwendig, da Fluggesellschaften meist auf einem Attest bestehen, welches die Flugtauglichkeit von Passagieren mit gebrochenen Gliedmaßen bestätigt.

Wenn möglich, sollte eine Flugreise frühestens 48 Stunden nach einer Fraktur erfolgen. Im Zeitraum zwischen 24 Stunden und 48 Stunden nach der Verletzung sollten nur Flüge mit einer Dauer von maximal zwei Stunden stattfinden. Und: Die meisten Airlines bestehen auf einer von medizinischem Fachpersonal ausgeführten Längsspaltung des Gipses, wenn dieser „frisch“, also nicht älter als 48 Stunden ist. Grund dafür ist der niedrige Luftdruck an Bord – Wunden können sich dadurch während des Flugs ausdehnen, die Folgen können

  • Durchblutungsstörungen und
  • Gewebeschäden

sein. Ist der Gips gespalten, hat die Haut zumindest den nötigen Platz zur Ausdehnung. Die Spaltung sollten Sie unmittelbar vor der Flugreise im Krankenhaus vornehmen lassen. Das bedeutet aber auch, dass er nach der Landung ebenso fachmännisch wieder geschlossen werden muss! Und: Für den Rückflug gilt natürlich dasselbe. Manchmal muss aus diesem Grund vor dem Abflug eine Einverständniserklärung unterzeichnet werden, mit der Fluggäste mit Gips bestätigen, dass sie über die Risiken des Fluges aufgeklärt wurden.

Eine weitere gesundheitliche Gefahr beim Fliegen mit Gips kann das

  • Thromboserisiko

sein, welches wir im folgenden Abschnitt erläutern.

Droht beim Fliegen mit Gips eine Thrombose?

Während eines Fluges erhöht sich aufgrund des langen Sitzens das Thromboserisiko bei allen Passagieren, selbst bei völlig gesunden bzw. unverletzten. Denn: Unter dem niedrigen Luftdruck in der Kabine weiten sich die Blutgefäße und lassen das Blut langsamer als gewohnt fließen, die Entstehung eines Blutpfropfs und einer lebensgefährlichen Lungenembolie wird begünstigt. Abhilfe schaffen hier für die Dauer des Fluges getragene Kompressionsstrümpfe, die die Bein- und Beckenvenen entlasten. Sie können im Sanitärfachhandel, aber auch direkt am Flughafen gekauft werden.

Fluggäste mit einer Beinfraktur haben jedoch das Problem, dass sie die stützenden Strümpfe aufgrund des Gipses gar nicht erst anziehen können. Die Gefahr einer Thrombose ist dadurch noch einmal erhöht. Daher sollten mit Beingips möglichst keine Langstreckenflüge unternommen werden.

Was Fluggäste mit einem gebrochenen Bein außerdem beachten sollten, erfahren Sie weiter unten im Abschnitt: Spezialfall: Fliegen mit gebrochenem Bein oder gebrochenem Fuß

Weitere Hinweise zur Thromboseprophylaxe während Flugreisen können Sie zudem in unserem Flugreisemagazin im Beitrag „Fliegen in der Schwangerschaft“ nachlesen.

So erhalten Fluggäste mit Gips ihr Attest

Wenn ein Fluggast mit Gips eincheckt, bestehen Airlines normalerweise auf Vorlage eines

  • Fit to fly-Attests (auch: Flugtauglichkeits-Bescheinigung)

Dieses stellt entweder der Arzt des Fluggasts oder der medizinische Dienst der jeweiligen Fluggesellschaft aus. In letzterem Fall muss der Passagier sich rechtzeitig telefonisch anmelden und sich vor Abflug dieser Untersuchung unterziehen.

Falls eine Bescheinigung des Krankenhaus- oder Hausarztes ausreicht, lassen sich entsprechende Vordrucke auf der Website der Fluggesellschaft herunterladen: unter diesem Link finden Sie ein englischsprachiges Beispiel von Emirates.
Bitte informieren Sie sich, bis wann Sie Ihrer Airline dieses Formblatt übermittelt haben sollten.

Weitere Bestimmungen der Airlines für Fluggäste mit Gips

Im Folgenden haben wir für Sie eine kleine Übersicht zusammengestellt, die über die wichtigsten Regeln der einzelnen Fluggesellschaft bzgl. des Fliegens mit Knochenbrüchen informiert:

  • Lufthansa:

Es wird nur das Fit to fly-Attest des medizinischen Dienstes der Lufthansa akzeptiert. Informationen hierzu erhalten Sie im Lufthansa Medical Center unter 069 69655077

  • Condor:

Es wird nur das Fit to fly-Attest des medizinischen Dienstes der Condor akzeptiert. Informationen über das entsprechende Kontaktformular.

  • Air Berlin:

Keine konkreten Vorgaben. Informationen im Air Berlin Service Center unter 0180 6334334

  • Eurowings:

Fit to fly-Attest nicht zwingend erforderlich, es wird jedoch empfohlen.

  • Easy Jet:

Fit to fly-Attest nicht erforderlich.

  • Air France:

Fit to fly-Attest nicht zwingend erforderlich, es wird jedoch empfohlen.

Zur nochmaligen Erinnerung: Eine Spaltung des Gipses ist Voraussetzung, sofern dieser nicht älter als 48 Stunden ist. Jenen Passagieren mit frischem Gips, die dieser Auflage nicht nachkommen, kann die Beförderung verweigert werden – entweder bereits am Check-in-Schalter oder in letzter Instanz vom Piloten.

Spezialfall: Fliegen mit gebrochenem Bein oder gebrochenem Fuß

Passagiere mit Gips müssen ein erhöhtes Beförderungsentgelt normalerweise nicht entrichten, wenn sie ihre Flugreise antreten. Doch sollten jene Fluggäste mit

      • gebrochenem Bein oder gebrochenem Fuß

beachten, dass sie zwei Sitzplätze dazu buchen müssen, um das Bein bzw. den Fuß während des Fluges sicher ablegen zu können (das Ausstrecken des eingegipsten Beins oder Fußes auf den Gang ist aus Sicherheitsgründen nicht gestattet).

Diese Buchung kann notfalls noch am Check-in-Schalter vorgenommen werden, empfehlenswert ist jedoch, die insgesamt drei nebeneinander liegenden Sitzplätze so früh wie möglich zu reservieren. Entsprechend verdreifacht sich allerdings auch der Preis für Hin- und Rückflug. Nur im Fall eines Krankenrücktransports mit dem ADAC, den Maltesern oder einem anderen Dienst – zum Beispiel, wenn Sie sich im Skiurlaub das Bein oder den Fuß gebrochen haben – liegt der Fall anders. Die hier zum Einsatz kommenden Flugzeuge sind in der Regel so ausgestattet, dass Sie trotz Ihrer Einschränkung bequem Platz nehmen können oder der Sitzplatz zumindest mit wenigen Handgriffen entsprechend umgebaut werden kann.

Passagiere mit gebrochenem Arm oder Rippenbruch benötigen keinen zusätzlichen Sitzplatz an Bord.

Übrigens: Fluggäste mit Gipsbein dürfen ihre Krücken in die Passagierkabine des Flugzeugs mitnehmen, da sie am Körper mitgeführt werden und daher nicht in die Kategorie „medizinisches Sondergepäck“ fallen.

Um Fluggästen mit diesen Einschränkungen die Reiseplanung zu erleichtern, bieten wir von Parken und Fliegen komfortable Serviceleistungen – u. a. Parkplatz- und Shuttlebuchungen – an.

Flughafenhotel, Parken und Fliegen

Quellen und weiterführende Informationen:

Merkur.de: Flugverbot mit Gips?

Netdoktor.at: Expertentipps für einen gesunden Flug

TUIfly.com: Fluggäste mit Gipsverband

 

Fliegen mit Herzproblemen sollte nicht unterschätzt werden

Bei Männern steigt etwa ab dem 45., bei Frauen etwa ab dem 50. Lebensjahr das Risiko für koronare Herzerkrankungen. Darunter fallen alle Krankheitsbilder, die durch eine Mangeldurchblutung des Herzmuskels entstehen können. Typische Symptome sind Brustschmerzen, Druck und ein Engegefühl hinter dem Brustbein sowie Kurzatmigkeit.

Doch auch jüngere Menschen können, beispielsweise aufgrund genetischer Veranlagungen oder in Folge eines anhaltend ungesunden Lebensstils (Faktoren können Stress, Rauchen und Übergewicht sein), Herzprobleme entwickeln. Zudem können Erkrankungen, die vordergründig nichts mit dem Herzen zu tun zu haben, scheinen – Nierenerkrankungen, Lungenerkrankungen, aber auch die Schilddrüsenüberfunktion – Schäden am Herzen hinterlassen und es schwächen.

Zu den häufigsten koronaren Herzerkrankungen zählen:

  • Arteriosklerose
  • Herzinsuffizienz
  • Angina pectoris
  • Chronische Herzrhythmusstörungen

Eine Flugreise kann auf Personen mit Herzerkrankungen gesundheitliche Auswirkungen haben; sich zuvor umfassend über mögliche Risiken zu informieren, ist sehr wichtig. Wenn Sie wie viele unserer Kunden trotz Ihrer Herzprobleme nicht auf den wohlverdienten Urlaub und die bequeme Anreise mit dem Flugzeug verzichten wollen, freuen wir uns, Ihnen im Folgenden Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Flugreise und Herzprobleme geben zu können.

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Gefahren und Risiken einer Flugreise bei Herzproblemen

Das Reisen mit dem Flugzeug stellt u.a. aufgrund des geringen Kabinendrucks und der daraus resultierenden, niedrigen Sauerstoffkonzentration im Blut eine Belastung für den Körper dar. Denn: Das Herz muss den Sauerstoffmangel durch eine höhere Schlagfrequenz ausgleichen.

Flugzeugflügel

Sicher Fliegen – Blick aus dem Flugzeug © stock.tookapic / pexels.com

Für gesunde Menschen kein Problem – sie spüren diese Anstrengung ihres Herzens normalerweise nicht einmal. Bei Fluggästen, die an einer Herzerkrankung leiden, ist das anders: Der erhöhte Sauerstoffverbrauch kann bei ihnen zu Angina Pectoris (anfallsartige Schmerzen in der Brust) oder Rhythmusstörungen führen. Passagiere mit einer chronischen Herzschwäche erleben beim Fliegen oft eine allgemeine Verschlechterung ihrer Symptome. Deswegen sollten Menschen mit Herzproblemen nur fliegen, wenn ihr Zustand stabil ist und ihnen dies seitens ihres Arztes bestätigt wurde.

Herzerkrankungen und Beschwerden, mit denen Sie nicht fliegen sollten:

  • eine instabile Angina Pectoris
  • unkontrollierte Herzrhythmusstörungen
  • dauerhafte Atemnot
  • eine Anämie (Mangel an roten Blutkörperchen)
  • ein schwerer Herzfehler

Faktoren, die das Fliegen für Patienten mit Herzkrankheiten zusätzlich zu einem Risiko machen können, sind Flugangst, Reisestress, Rauchen und hoher Blutdruck.

Wie sollten sich Menschen mit Herzproblemen auf die Flugreise vorbereiten?

Sofern einige wichtige Vorkehrungen getroffen werden, können Menschen trotz Herzproblemen relativ unbesorgt in ein Flugzeug steigen. Sie sollten jedoch ein Ziel wählen, an dem eine medizinische Notfallversorgung möglich ist. Regionen, die ungewöhnlich warm oder kalt sind oder auf über 2 000 Metern liegen, sollten gemieden werden. Merke: Was Gesunde anstrengt, kann Herzkranke überanstrengen.

Deshalb steht vor einer Flugreise zunächst immer der Besuch beim Hausarzt bzw. beim Kardiologen an. Nur Ihr Arzt kann eine individuelle Risikobeurteilung vornehmen und das endgültige „Go“ für den Urlaub geben. Es ist ebenfalls sinnvoll, vor Antritt der Reise die Telefonnummern von Rettungsdiensten und ggf. eines Krankenhauses in der Nähe des Zielortes zu recherchieren.

Dann kommt es eigentlich nur noch darauf an, den Urlaub ausgeruht und möglichst stressfrei zu beginnen. In diesem Zusammenhang möchten wir unsere Kunden mit Park- und Übernachtungsmöglichkeiten in Flughafennähe unterstützen.

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Was sollten Menschen mit Herzproblemen während der Flugreise dabeihaben?

In manchen Ländern können im Notfall nicht alle Herzmedikamente beschafft werden – oder nicht schnell genug. Deswegen sollten Menschen mit Herzproblemen auf Reisen unbedingt eine mehr als ausreichende Menge der benötigten Medikamente mitführen, idealerweise etwa ein Drittel mehr als die übliche Einnahmemenge im selben Zeitraum zuhause. Vergessen Sie auch nicht eine aktuelle Medikamentenliste und ggf. den Marcumar- oder Herzklappen-/Herzschrittmacherausweis. Beim Transport von Medikamenten gelten einige wenige Vorschriften:

  • Flüssige Arzneien, a¬lso Salben, Cremes und Tropfen, die Sie während des Fluges nicht benötigen, dürfen nur bis zu einer Menge von 100 ml im Handgepäck mitgeführt werden, und zwar in einem verschlossenen, transparenten Plastikbeutel.
  • Medikamente – in fester oder flüssiger Form – die Sie während der Flugreise einnehmen müssen, können Sie ganz normal im Handgepäck transportieren. Sie müssen sie jedoch zusammen mit einer schriftlichen Bescheinigung Ihres Hausarztes bei der Sicherheitskontrolle vorlegen.

Für den Fall des Verlusts Ihrer Medikamente auf der Reise oder im Zielland sollten Sie sich von Ihrem Arzt außerdem eine Übersicht über Ihre wichtigsten Gesundheitsdaten ausstellen lassen. Dazu gehören eine Auflistung der aktuell von Ihnen eingenommenen Medikamente sowie deren Dosiseinstellungen plus die Namen der ebenfalls in Frage kommenden Generika (also der warenrechtlich nicht geschützten, internationalen Freinamen von Arzneistoffen) und Ihre Blutgruppe.

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Die richtigen Medikamente beim Flug mitnehmen © pixabay.com / pexels.com

Für Unterwegs: Das Reise-Set und die Notfall-App bei Herzproblemen

Bei der Deutschen Herzstiftung in Frankfurt am Main können Menschen mit Herzproblemen ein Reise-Set bestellen, mit dessen Hilfe sie im Ernstfall schnell auf wichtige Informationen zugreifen können. Dieses Set enthält Reisetipps/eine Checklist zur Reisevorbereitung (welche Sie auch über diesen Link herunterladen und ausdrucken können: http://www.herzstiftung.de/pdf/checkliste-reisen-herzerkrankung.pdf), einen medizinischen Sprachführer für den Herznotfall im Ausland und einen Notfallausweis für Herzpatienten. Das komplette Set können Sie über die Website www.herzstiftung.de/sicher-reisen oder telefonisch unter 069/955 1280 kostenfrei bestellen.

Die Notfall-App der Deutschen Herzstiftung für das iPhone kann für Ihre Reisebegleitung eine Hilfestellung sein:

Fliegen nach überstandenem Herzinfarkt

Falls Sie einen Herzinfarkt erlitten haben, sollten Sie – sofern Ihre körperliche Leistungsfähigkeit nicht erheblich eingeschränkt ist – etwa drei Monate warten, bis Sie an Bord eines Flugzeugs gehen. Lassen Sie zuvor beim Kardiologen ein Belastungs-EKG sowie eine Ultraschall-Untersuchung Ihres Herzens vornehmen.
Wurden Ihnen kleine Metallröhrchen als Gefäßstützen implantiert, sogenannte Stents, können Sie zwar schon drei bis 14 Tage nach der Operation wieder reisetauglich sein, doch auch das muss Ihr Arzt erst bestätigen.

Fliegen trotz Herzschrittmacher

Träger eines Herzschrittmachers oder eines automatischen, implantierbaren Cardioverter-Defibrillators (AICD) sind grundsätzlich flugreisetauglich. Sie sollten ihn allerdings vor Reiseantritt noch einmal überprüfen lassen: Ist er gut eingestellt?

Gehen Sie innerhalb der Sicherheitskontrolle in normalem Tempo durch den Metalldetektorbogen, sollte das Implantat keinen Schaden nehmen. Wohl aber kann der Schrittmacher einen Alarm auslösen. Deswegen ist es wichtig, dass Sie das Flughafenpersonal auf Ihre besonderen Umstände hinweisen und ggf. den Schrittmacher-Ausweis vorlegen.

Achtung: Es kann zu vorübergehenden Funktionsbeeinträchtigungen des Herzschrittmachers kommen, wenn Träger eines solchen Implantats vom Sicherheitspersonal unter Zuhilfenahme eines Metalldetektors, welcher einen starken Magneten enthält, abgetastet werden.

Sie wollen mehr über die Bedingungen einer Flugreise mit einem Herzschrittmacher erfahren? Der Beitrag „Fliegen mit Herzschrittmacher“ in unserem Flugreisemagazin informiert sie umfassend.

Fliegen trotz vorangegangener Herzklappen- oder Bypass-OP

Ein mechanischer oder biologischer Herzklappen-Ersatz ist kein Hinderungsgrund für eine Reise mit dem Flugzeug. Lediglich, wenn Sie zudem an Lungenhochdruck leiden, die Pumpfunktion Ihres Herzens eingeschränkt ist oder ein Schaden an einer anderen Herzklappe besteht, müssen Sie Ihren gesundheitlichen Zustand vom Arzt dahingehend noch einmal genau überprüfen lassen, bevor Sie die Flugreise antreten.

Auch Menschen, die sich einer Bypass-Operation unterzogen haben, dürfen nach Abschluss der Rehabilitation mit dem Flugzeug verreisen.

Fliegen trotz Einnahme von Marcumar

Bei Langstreckenflügen, während derer verschiedene Zeitzonen passiert werden, müssen Fluggäste, die das gerinnungshemmende Medikament Marcumar einnehmen, dringend auf die Einhaltung der gewohnten Einnahmezeit achten. Durch ein anderes Klima oder eine andere Ernährung am Zielort kann sich der individuelle Marcumar-Bedarf außerdem ändern – sprechen Sie Ihren Arzt darauf an. Und: Kontrollieren Sie im Urlaubsland Ihren Blutgerinnungswert (INR) in kürzeren Abständen als zuhause – sicher ist sicher.

Was tun bei akuten Herzproblemen während des Flugs?

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es während des Fluges zu Komplikationen kommen. Treten bei Ihnen Beschwerden auf, beispielsweise Atemnot oder Brustschmerzen, so zögern Sie nicht, dem Bordpersonal sofort Bescheid zu geben. Flugbegleiter sind geschult in Erster Hilfe und Passagierflugzeuge sind heutzutage für medizinische Notfälle gut ausgerüstet – bei vielen Airlines gehört ein Defibrillator zur Standardausstattung.

Ärzte, die privat mit Lufthansa, Austrian Airlines und Turkish Airlines reisen, bekommen übrigens 5 000 Bonusmeilen gutgeschrieben, wenn sie ihren Beruf beim Check-in angeben und dadurch die Fluggesellschaft darüber informieren, dass ein Mediziner an Bord ist, wie er heißt und sogar, wo genau er sitzt. Dadurch kann die Kabinen-Crew diesen undramatisch um Hilfe bitten (ohne die aufsehenerregende Durchsage „Befindet sich ein Arzt an Bord?“).

Zusätzlich haben die großen Fluggesellschaften Verträge mit medizinischen Hotlines, z.B. International SOS, welche rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Sollte sich herausstellen, dass Sie dringend intensivmedizinisch versorgt werden müssen, was im Flugzeug natürlich nicht möglich ist, so kann der Pilot eine außerplanmäßige Landung durchführen und Sie von einem Notarzt abholen lassen.

Reise-Checkliste für herzkranke Fluggäste

Das gehört ins Handgepäck, wenn Sie trotz Herzproblemen mit dem Flugzeug verreisen:

  • mehr als ausreichende Menge an Medikamenten und entsprechende Liste
  • für flüssige Medikamente im Handgepäck: Ärztliche Bescheinigung darüber, dass Sie diese während der Flugreise einnehmen müssen
  • ggf. mehrsprachiges ärztliches Attest über Diagnosen und Behandlungen (z.B. Stents, Bypässe)
  • ggf. Kopie des letzten EKGs
  • ggf. Marcumar-/Herzklappen-/Herzschrittmacherausweis

Überlegen Sie außerdem, ob es sich lohnt, eine Reiserücktritts- und/oder eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen – letztere insbesondere für den Fall eines Krankentransports aus dem Ausland.

Weiterführende Infos:
Medizinfo – Das Herz auf Reisen: http://www.medizinfo.de/kardio/flugreisen.shtml
FR Online – Was den Körper beim Fliegen belastet: http://www.fr-online.de/gesundheit/wenig-sauerstoff–oeldaempfe-was-den-koerper-beim-fliegen-belastet,3242120,16509216.html
Deutsche Herzstiftung – Reisetipps: http://www.fluggastberatung.de/wp-content/uploads/Reisetipps.pdf
Navigator-Medizin: Was sollte man bei der Planung einer Reise alles bedenken? http://www.navigator-medizin.de/herz_gefaesse/die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zur-koronaren-herzkrankheit-khk/alltag/546-herzprobleme-was-sollte-man-bei-der-planung-einer-reise-alles-bedenken.html

Fliegen mit Metall im oder am Körper – Wenn die neue Hüfte Alarm auslöst

Ihre implantierte Hüft-Endoprothese hat erfolgreich für Schmerzfreiheit gesorgt und die Beweglichkeit des Hüftgelenks ist wieder hergestellt. Nach einer langen Zeit des Leidens, der Operation, der Reha und der Rekonvaleszenz soll nun endlich ein Urlaub folgen, den Sie in vollen Zügen genießen können. Bevor es aber ins Flugzeug und der ersehnten Erholung entgegengeht, gilt es, die Kontrolle am Flughafen hinter sich zu bringen. Die unangenehme Prozedur war schon ohne ein metallenes Gelenk im Körper mit Stress verbunden. Nun fragen Sie sich, ob die künstliche Hüfte einen Alarm auslösen wird und wie Sie sich in einem solchen Fall verhalten sollen?

Die Erfahrungen, die wir über viele Jahre in der Reisebranche und mit unseren Kunden sammeln konnten, belegen: Wer auf die Sicherheitskontrolle vorbereitet ist und ganz genau weiß, was beim Fliegen mit Metall alles auf ihn zukommen kann, gerät nicht unter Anspannung. Wir möchten, dass unsere Kunden und Leser eine rundum gelungene Reise erleben. Daher bieten wir nicht nur Park- und Übernachtungsmöglichkeiten in Flughafennähe an, sondern haben in unserem Flugreisemagazin auch alle relevanten Informationen für das Fliegen mit Metall im oder am Körper zusammengefasst.

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Unannehmlichkeiten, die für Menschen mit Metall im oder am Körper am Flughafen lauern

Die Metalldetektoren bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen, die vor allem Waffen und potentiell gefährliche elektronische Geräte aufspüren sollen, reagieren korrekterweise bei jedem Kontakt mit Metall, geben also auch dann ein akustisches Warnsignal, wenn sie Metallgegenstände erkennen, die ungefährlicher Natur sind. Ob die Torsonde beim Durchschreiten oder die Handsonde beim näheren Untersuchen des Passagiers anschlagen werden, ist dabei vor allem eine Frage der Menge des Metalls beziehungsweise des Materialmixes – zumeist werden Titan-Stahl-Legierungen oder Mischungen aus Keramik, Kunststoff und Metall verwendet.

Reisende, die eine sogenannte Endoprothese in Form eines künstlichen Ellbogen-, Finger-, Hüft-, Knie-, Schulter- oder Sprunggelenks besitzen, werden ebenso wie Passagiere mit einer Prothese, die eine Gliedmaße oder einen Teil einer Gliedmaße ersetzt, ziemlich sicher mit dem alarmierenden Piepton konfrontiert werden. Aber auch Menschen, die einen komplizierten Bruch erlitten und Drahtschlingen, Platten, Nägel und Schrauben zur Stabilisierung der Fraktur erhalten haben, können mit dem jeweiligen Implantat den Alarmton auslösen. Zahnimplantate sind dagegen in der Regel zu klein, um Detektorsignale hervorzurufen.

Für viele Menschen ist es durchaus unangenehm, die Aufmerksamkeit der Mitreisenden und des Flughafenpersonals auf sich zu ziehen. Da die Sicherheitsangestellten verpflichtet sind, Alarmtönen nachzugehen und sich Klarheit über deren Herkunft zu verschaffen, kommen auf den Fluggast, dessen Metallimplantat oder dessen Metallprothese den Signalton ausgelöst hat, Fragen und weitere Untersuchungen zu. Diese Maßnahmen können – auch weil vielleicht das Boarding immer näher rückt – Stress auslösen. Die betreffende Person wird gewiss dazu aufgefordert, die sichtbare oder unsichtbare Ursache des Warnsignals zu erklären. Möglicherweise wollen die Kontrolleure auch den Beweis für die Erklärung, die Prothese oder die Operationsnarbe, sehen, wofür auf Wunsch eine Kabine zur Verfügung steht.

Hinweise für sorgenfreies Fliegen mit Metall im oder am Körper:

  • Lassen Sie sich einen sogenannten Gelenk-, Implantat- oder Prothesenpass ausstellen – am besten vor der Flugreise von Ihrem verordnenden Arzt oder Operateur. Der Pass, der Informationen zu Alter, Größe, Material und Sitz des Fremdkörpers enthält, weist Sie offiziell und meist auch mehr- oder zumindest englischsprachig als Träger einer Prothese oder eines Implantats aus (Die Kopie des Arztbriefes, der Angaben zur Operation und zum Prothesen-Modell enthält, ist dagegen am Urlaubsort hilfreich, um die Ärzte vor Ort bei Stürzen oder ähnlichem schneller ins Bild zu setzen).
  • Sie können das Sicherheitspersonal bereits vor dem Passieren des Metalldetektorbogens proaktiv über alles, von dem Sie annehmen, dies könne ein Warnsignal auslösen, informieren. Zur Unterstützung kann der Implantat- oder Prothesenpass selbständig vorgezeigt werden.
  • Es ist auch nicht von Nachteil, ein Röntgenbild mitzuführen, das den Sitz des Metalls im oder am Körper veranschaulicht.
  • Planen Sie in jedem Fall ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. Dann macht es Ihnen auch nichts aus, wenn die Kontrolle etwas länger dauert.

Ausnahme: Da Zahnimplantate bei der Sicherheitskontrolle keinen Alarm auslösen, brauchen die betroffenen Reisenden ihren Implantatpass nicht mitzuführen.

Achtung:

  1. Mit einer Hightech-Prothese oder einer Hightech-Endoprothese sollte die Torbogensonde unbedingt gemieden werden, da die Gerätefunktion durch das magnetische Feld gestört werden kann.
  2. Anders als bei den meisten Prothesen oder bei Implantaten sind Alarmsignale bei einem implantierten Aggregat wie dem Herzschrittmacher, der ebenfalls Metall enthält, nicht die einzigen möglichen Folgen. Wenn man als Träger eines Schrittmachers bestimmte Verhaltensregeln nicht beachtet, kann die Nähe zu einem Metalldetektor zu gesundheitlichen Problemen führen. Unsere Kunden und alle interessierten Flugreisenden können in unserem gesonderten Beitrag nachlesen, was es alles beim Fliegen mit Herzschrittmacher zu beachten gilt.

Trotz langandauernder Sicherheitskontrolle entspannt am Flughafen

Es kann beim Fliegen mit Metall im oder am Körper aufgrund der Sicherheitskontrolle am Flughafen zu zeitlichen Verzögerungen kommen: Dies bedeutet Stress, ganz besonders bei frühen Flügen. Unser Tipp: Sie können noch besser in den Urlaub starten, wenn Sie sich entschließen, bereits am Tag vor Urlaubsbeginn anzureisen und in einem Hotel in Flughafennähe zu übernachten.

Hotel am Flughafen

Für Ihre Entspannung bieten wir nicht nur das passende Quartier, sondern auch Parkmöglichkeiten in Reichweite des Airports an. Nach einer entspannten Nacht und einem kräftigenden Frühstück kann man ohne Anreisestress und mit ausreichend Zeit im Gepäck zum Check-in und zur Sicherheitskontrolle gehen und wird schließlich auch mit Metall im oder am Körper entspannt im Flugzeug sitzen.

Weiterführende Informationen:
https://www.zahnersatzsparen.de/themenwelt/reaktionen-von-metalldetektoren-am-flughafen-auf-implantate/

Fliegen mit Herzschrittmacher – Ruhigen Herzens in den Urlaub

Sie tragen einen Herzschrittmacher und sind zum Beispiel immer darauf bedacht, das Handy beim Telefonieren an das dem implantierten Aggregat gegenüberliegende Ohr zu führen. Auch halten Sie gewissenhaft Abstand von Haushaltsgeräten wie Wasch- oder Spülmaschine und elektrischen Werkzeugen wie Kettensäge oder Akkuschrauber, die aufgrund ihrer starken Festmagnete oder ihrer elektromagnetischen Felder für Störeinflüsse bei Ihrem Schrittmacher sorgen können. Sie wissen jedoch nicht, ob Sie den Metalldetektorbogen bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen problemlos durchqueren werden und wollen lieber auf die Reise verzichten, als schon vor dem Abflug ein Risiko für Ihre Gesundheit einzugehen? Das muss nicht sein.

Die Erfahrungen, die unsere Kunden in dieser Angelegenheit gesammelt haben, zeigen: Dem Fliegen und Reisen mit Herzschrittmacher steht – sofern man am Flughafen, im Flieger und im Urlaubsland Vorsicht walten lässt und bestimmte Verhaltensregeln berücksichtigt – nichts im Weg. Wir unterstützen unsere Kunden und Leser nicht nur mit flughafennahen Park- und Übernachtungsgelegenheiten, die Sie bei uns buchen können. In unserem Flugreisemagazin haben wir auch alles Wissenswerte zum Thema Fliegen mit Herzschrittmacher zusammengetragen.

Parken am Flughafen, Flughafenparken

Gefahren, die für Herzschrittmacher-Patienten lauern

Wenn Sie bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen in normaler Geschwindigkeit durch den Metalldetektorbogen gehen und sich nicht länger unter dem Gerät aufhalten, nimmt Ihr Herzschrittmacher-Aggregat keinen Schaden. Ihr Implantat kann jedoch einen Alarm auslösen.

Achtung: Einige der Handabtaster, die zur Erkennung von verborgenen Metallgegenständen von Mitarbeitern der Flughafensicherheit direkt am Körper des Reisenden entlanggeführt werden, enthalten starke Magnete, die bei Ihrem Implantat zu vorübergehenden Funktionsstörungen führen können.

Die Röntgen- und Millimeterwellen-Scanner, die an manchen Flughäfen verwendet werden, können die Funktion Ihres Herzschrittmachers nicht beeinträchtigen.

Bodyscanner, Herzschrittmacher beim Security-Scan

Keine Störtung des Herzschrittmachers beim Security-Scan am Flughafen © Dan-Race / Fotolia.com

Für gut belastbare Schrittmacher-Träger, deren Implantat wenigstens drei Wochen vor dem Flug eingesetzt wurde und deren körperliche Leistungsfähigkeit nicht eingeschränkt ist, sind während des Fluges keine Komplikationen zu erwarten.

Am Urlaubsort können extreme Bedingungen wie große Hitze, große Kälte oder große Höhe ebenso zu einer Überbelastung führen wie Extremsituationen, als die z.B. lange Autofahrten, Wanderungen oder Radtouren gelten können. Auch zu großer Reisestress kann eine Überbelastung zur Folge haben.

Was ist mit Herzschrittmacher bei einer Flugreise zu beachten?

Für sorgenfreies Fliegen mit Herzschrittmacher berücksichtigen Sie bitte folgende Hinweise:

  • Es ist ratsam, sich etwa drei Wochen vor der Reise ärztlich untersuchen zu lassen. Bei dieser Vorlaufzeit bleibt noch genügend Raum, Änderungen in der Medikation oder weitere Kontrollen vornehmen zu lassen. Die Krankheitsunterlagen sollte man darüber hinaus ebenso mit in den Urlaub nehmen wie eine ausreichende Menge an Medikamenten.
  • Vor dem Flug sollten auch die ärztliche Versorgung am Urlaubsort geklärt und Telefonnummern von Ärzten, Rettungswagen, Kardiologen und Kliniken in Erfahrung gebracht werden. Führt die Reise in eine Region, in der keine adäquate medizinische Versorgung gegeben ist, dürfen seit der letzten Schrittmacher-Kontrolle nicht mehr als sechs Monate vergangen sein.
  • Von Ihrem behandelnden Arzt oder vom Hersteller Ihres Schrittmacher-Aggregats können Sie sich einen Herzschrittmacherausweis ausstellen lassen. Halten Sie sie diese Medizingeräte-ID-Karte für die Sicherheitskontrolle am Flughafen bereit und zeigen Sie sie im Bereich der Personenkontrolle vor. In den meisten Fällen müssen Sie daraufhin nicht durch die Kontrollschleuse gehen und werden auch nicht mit einem Handmetalldetektor untersucht. Es erfolgt vielmehr ein Abtasten per Hand, das unter allen Umständen vorzuziehen ist.
  • Sollten Sie den Metalldetektorbogen passieren müssen, achten Sie auf ein normales Tempo und vermeiden Sie es, unter dem Gerät oder in dessen unmittelbarer Nähe zu verweilen.
  • Besteht das Sicherheitspersonal darauf, eine Kontrolluntersuchung mit einem Handabtaster durchzuführen, darf der Detektor nicht zu schnell hintereinander über den Schrittmacher geführt werden. Andernfalls sind vorübergehende Funktionsbeeinträchtigungen Ihres Aggregats die Folge.
  • Für den Fall, dass Sie beim Durchqueren eines Röntgen- oder Millimeterwellen-Scanners ein Unwohlsein verspüren, treten Sie bitte unverzüglich vom Gerät zurück.
  • Gewöhnen Sie sich am Urlaubsort langsam ein und gehen Sie bei jeder Art von Aktivitäten nicht an Ihre Grenzen. Achten Sie auf regelmäßige, gesunde Ernährung und die geregelte Einnahme Ihrer Medikamente.

Folgendes gilt in jedem Fall: Sollten Sie einmal oder gar mehrere Male bewusstlos geworden sein, tritt im Aggregatbereich Muskelzucken auf oder ist ein verlangsamter Herzschlag spürbar, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.

Entspannte Flugreise trotz Herzschrittmacher

Auch Menschen mit implantiertem Herzschrittmacher können einen unbekümmerten Urlaub verbringen. Solange Sie die gegebenen Hinweise beachten, steht der Traumreise nichts im Weg.

Liebe Kunden, um noch stressfreier in den Urlaub zu starten und eine Überbelastung aufgrund von Reisestress von vornherein auszuschließen, bietet es sich an, schon am Vorabend des Fluges anzureisen und sich mit einer Hotelübernachtung in Flughafennähe auf die Entspannung am Urlaubsort einzustimmen. Die nervenaufreibende Fahrt zum Flughafen bleibt Ihnen dank unseres Services erspart. Nach einer erholsamen Übernachtung und einem guten Frühstück können Sie ganz entspannt abheben.

Flughafenhotel, Parken und Fliegen

Weiterführende Informationen:
Medizinische Infos der Deutschen Herzstiftung:

  • http://www.fluggastberatung.de/wp-content/uploads/Reisetipps-1.pdf
  • http://www.herzstiftung.de/Herzschrittmacher-Urlaub.html
  • Mit Mittelohrentzündung fliegen? Wer nicht hören will…

    Fiese Ohrenschmerzen vor dem Flug? Leiden Sie an einer Mittelohrentzündung? Dann ist die Frage durchaus berechtigt, ob Ihre Ohren das Fliegen verkraften, oder ob ernste, gesundheitliche Folgen zu befürchten sind, sobald Sie die langersehnte Reise antreten.

    Die Erfahrungen in der Reisebranche und mit unseren Kunden bestätigen: Eine Mittelohrentzündung ist in Zusammenhang mit einer Flugreise sehr ernst zu nehmen. Für unsere Kunden und Leser bzw. Leserinnen haben wir in unserem Flugreisemagazin nun alle wichtigen Aspekte zu diesem Thema zusammengetragen. Bei uns können Sie nicht nur einen Parkplatz vor Abflug organisieren, sondern bekommen auch alle notwendigen Tipps, für den Fall, dass Sie erkranken. Erfahren Sie nachfolgend, was im Falle einer Mittelohrentzündung zu beachten ist.

    Parken am Flughafen, Parkplatz buchen

    Gefahren beim Fliegen mit Mittelohrentzündung

    Bei Ohrenschmerzen kurzerhand die altbewährte Gegenmaßnahme des Zwiebelwickels einleiten und dann ab zum Flughafen, den Flieger erwischen? Davon raten wir unbedingt ab.

    Steig- und Sinkflüge führen zu einer Veränderung des Luftdrucks in der Kabine eines Flugzeuges. Bereits für Passagiere mit gesunden Ohren sind die dadurch entstehenden Druckgefühle deutlich spürbar, können jedoch in der Regel, z.B. durch Gähnen und Schlucken, kompensiert werden. Bei einer Entzündung des Mittelohrs sind Luftdruckveränderungen allerdings besonders schwer auszugleichen: Sie belasten den betroffenen mittleren Teil des Gehörgangs stark und können den bestehenden Krankheitszustand verstärken.

    Druckausgleich im Ohr

    Normalerweise wird der Druckunterschied zwischen Ohr und Umgebung kompensiert, indem sich die sogenannte Eustachische Röhre öffnet: Sie verbindet das Mittelohr mit dem Nasenrachen. Als Folge der Mittelohrentzündung ist dieser Ausgleichsmechanismus stark beeinträchtigt. Es kann bei großem Druck zu einem Trauma des Mittelohrs kommen, das sich durch starke Schmerzen, Hörminderung und Übelkeit äußert. In seltenen Extremfällen reißt gar das Trommelfell und verursacht eine Einblutung ins Mittelohr.

    Was im Fall einer Mittelohrentzündung zu tun ist

    Wir empfehlen, bei einer diagnostizierten Mittelohrentzündung oder auch beim Verdacht auf diese Erkrankung, die folgenden Hinweise zu berücksichtigen:

    • Wir raten, unabhängig von der Flugstrecke bzw. -dauer, dringend vom Fliegen mit einer Mittelohrentzündung ab! Die Belastung durch die Luftdruckveränderungen ist für das entzündete Mittelohr beim Fliegen definitiv zu hoch.
    • Nachdem die Entzündung, die etwa eine Woche andauert, abgeheilt ist, sollte das Trommelfell vor dem nächsten Flug von einem Arzt untersucht werden.
    • Erkundigen Sie sich bei Ihrer Fluglinie nach den Möglichkeiten für eine Stornierung oder Umbuchung des Flugtickets.

    Tipp für den nächsten Flug: Besonders bei kostspieligen Auslandsflügen empfiehlt es sich, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Diese greift bei unerwarteten Krankheitsfällen, sodass Sie finanzielle Nachteile durch Nichtantritt der Reise vermeiden.

    Fazit: Da die Konditionen zur Rückerstattung der Reisekosten bei vielen Airlines ungünstig sind, fällt die Entscheidung, den Flug abzusagen, nachvollziehbar schwer. Unseren Kunden sagen wir jedoch: Die Gesundheit geht vor! Den Flug mit Schmerzmitteln und Ohrenstöpseln durchzustehen, wie es an vielen Stellen im Internet vorgeschlagen wird, ist keine gute Lösung. Verschieben Sie lieber Ihre Reise, auch den Parkplatz am Flughafen können Sie noch 24 Stunden vor Abflug problemlos stornieren. Lieber ist es uns, Sie fliegen gesund und kehren gesund und zufrieden zurück.

    Sie verspüren erste Anzeichen einer Erkältung und wollen es vermeiden, so kurz vor dem Abflug krank zu werden? Nicht zögern: Gönnen Sie sich ausreichend Ruhe und übernachten Sie in der Nähe des Flughafens. Der Parkplatz ist für die Reisezeit inklusive!

    Hotel am Flughafen

    Weiterführende Informationen:
    Hilfe bei Stornierung: https://ticketrefund.de/reise-stornieren/
    Medizinische Infos: Centrum für Reisemedizin: https://www.crm.de/

    Fliegen mit Schnupfen? Achtung Niesattacke

    Die Nase ist verstopft, die Schleimhäute sind gereizt, der Geruchssinn ist schwer beeinträchtigt – ein Schnupfen, wie er als typisches Symptom einer Erkältung auftritt, kann uns das Leben schwer machen. Dieses an sich harmlose Symptom wird zur echten Gefahr, wenn die angeschwollenen Schleimhäute einen Druckausgleich unmöglich machen und so machen sich auch unsere Kunden Sorgen darüber, ob sie fliegen dürfen oder nicht.

    Liebe Kunden: Informieren Sie sich deshalb in unserem Flugreisemagazin über Wissenswertes zum Fliegen mit dem Erkältungssymptom „Schnupfen“.

    Parken am Flughafen, Parkplatz buchen

    Schnupfen an Bord

    Den Flug wegen eines Schnupfens canceln? Das muss nicht unbedingt sein. Denn Fliegen ist mit gewöhnlichem Schnupfen unproblematisch, solange man vor und während der Flugreise die folgenden Hinweise berücksichtigt.

    Was muss man beim Fliegen mit Schnupfen beachten?

    Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise, um trotz des Schnupfens sicher fliegen zu können.

      • als altes Hausmittel hilft das Inhalieren ätherischer Öle, um die Schleimhäute frei zu bekommen
      • konsultieren Sie vorab den Hals-Nasen-Ohren-Arzt Ihres Vertrauens, um sich die Reisetauglichkeit bestätigen zu lassen
      • außerdem sollte man unbedingt vor dem Start und der Landung ein abschwellendes Nasenspray verwenden, denn:

    Nasenspray lässt die Schleimhäute abschwellen und hilft auf diese Weise, den Druckausgleich zu den Ohren herzustellen.

    Fliegen mit einem Baby, das Schnupfen hat

    Babys fällt es schwer, von der Nasen- auf die Mundatmung umzustellen. Deshalb sind die Kleinen bei einem leichten Schnupfen besonders quengelig, zumal im Flieger. Während der Reise sollten Sie daher versuchen, Ihrem Baby so weit wie möglich Linderung zu verschaffen.

    Im Prinzip können Sie hier auf die gleichen Mittel zurückgreifen, die Sie für sich selbst bei Schnupfen nutzen würden, wie abschwellendes Nasenspray. Achten Sie allerdings darauf, dass die Präparate für Babys zugelassen sind. Ätherische Öle sollten bei verschnupften Säuglingen eher nicht zum Einsatz kommen. Auf diese reagieren Babys nämlich wesentlich empfindlicher als Erwachsene. Daher kann es zu plötzlichen Hautreizungen oder sogar Atemnot kommen.

    Da es gerade bei Start und Landung zu zusätzlichem Ohrendruck kommen kann, empfehlen Kinderärzte, den Säugling in diesen „kritischen“ Phasen möglichst zu stillen. Die Schluckbewegungen helfen, den Druck auszugleichen; gleichzeitig hat das Trinken an der Brust i.d.R. eine beruhigende Wirkung.

    Fliegen mit einem Kleinkind, das Schnupfen hat

    Bei einem Kleinkind mit leichtem Schnupfen gelten ähnliche Richtlinien wie beim Baby: Das Atmen durch den Mund statt durch die Nase fällt schwer, hinzu kommt der oft schmerzhafte Druckausgleich. Dennoch können Kleinkinder mit einer leichten Erkältung durchaus fliegen – für Kinder geeignetes, abschwellendes Nasenspray. Außerdem sollte Ihr Kind während des Fluges viel trinken.

    Malstifte und Spielzeug können Ihrem Kind, gerade im Krankheitsfall, die Flugzeit kurzweiliger machen und von den lästigen Symptomen ablenken.

    In Zweifelsfällen – insbesondere dann, wenn sich zum Schnupfen auch noch Fieber gesellt – sollten Sie mit Ihrem Nachwuchs jedoch unbedingt einen Kinderarzt konsultieren, damit dieser entscheiden kann, ob Ihr Kind flugtauglich ist oder eher zuhause im Bett bleiben sollte. Weitere nützliche Tipps zum Fliegen mit Kindern finden Sie ebenfalls in unserem Flugreisemagazin.

    Reisetauglichkeit trotz laufender Nase

    Wussten Sie, dass Passagiere mit einem Schnupfen zur Not die erforderlichen Nasentropfen bei den Flugbegleitern anfordern können? Generell ist man mit einem Schnupfen nämlich reisetauglich, solange die obigen Hinweise beachtet werden, es gilt: Das finale „Go!“ gibt der Arzt. Ausnahme: Bei Fieber und bei starkem Schnupfen, siehe unten, sollten Sie sich die Flugreise sehr gut überlegen!

    Fliegen mit starkem Schnupfen

    Sind die Nasennebenhöhlen bereits so sehr geschwollen, dass bereits ein Stauungsgefühl im Gesicht zu spüren ist, sollte man besser aufs Fliegen verzichten. Denn: die trockene Luft in der Flugkabine begünstigt die Heilung der entzündeten Nasenschleimhaut wahrlich nicht, sondern verschlimmert den Zustand eher. Zudem wirken sich die veränderten Druckverhältnisse in der Kabine während des Starts und der Landung sehr schmerzhaft aus.

    Achtung: Zu hoher Druck kann in letzter Konsequenz sogar zu einem Trommelfellriss führen!

    Im Falle eines starken Schnupfens sollten Sie den Flug daher auf einen Zeitpunkt verschieben, an dem Sie wieder einigermaßen gesund und Ihre Nebenhöhlen frei sind.

    Liebe Kunden, bleiben Sie entspannt, gönnen sich ordentlich Ruhe und helfen Sie dem Körper bei der Abwehr der Erkältung. Gehen Sie die Reisevorbereitungen stressfrei an!

    Möchten Sie Ihre Flugreise ausgeschlafen, stressfrei und gestärkt beginnen? Ihrem Körper noch einen zusätzlichen Tag Urlaub, Entspannung und Ruhe gönnen? Dann empfehlen wir Ihnen die Anreise zum Flughafen am Vorabend des Fluges mit anschließender Hotelübernachtung in Flughafennähe.

    Flughafenhotel, Parken und Fliegen

    Mit unserem Service ersparen Sie sich die nervenaufreibende Fahrt zum Airport am Tag des Abfluges und können sich entspannt nach dem Frühstück per Shuttle zum Check-In fahren lassen.

    Weiterführende Informationen:
    Hilfe bei Stornierung: https://ticketrefund.de/reise-stornieren/
    Medizinische Infos: Centrum für Reisemedizin: https://www.crm.de/

    Fliegen mit Fieber? 38 Grad und es wird noch heißer

    Die Stirn glüht, die Wangen sind gerötet, das Thermometer zeigt mehr als 38 Grad – doch der Flug ist gebucht. Krankheit kennt kein Timing und erwischt uns oft zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Auch unsere Kunden traf dieses Schicksal ab und an und sie fragten uns um Rat: Können sie trotz Fieber ins Flugzeug steigen oder ist Fliegen in fiebrigem Zustand zu riskant?

    Wir bieten deshalb unseren Kunden und Lesern Antworten und Hinweise zum Fliegen mit Fieber.

    Parken am Flughafen, Parkplatz buchen

    Diese Gefahren lauern beim Fliegen mit Fieber

    Solange man sich – wie es der menschliche Organismus nun einmal gewohnt ist – auf dem Erdboden befindet, ist Fieber zunächst nicht besonders gefährlich. Im Flugzeug dagegen treten Luftdruckbedingungen auf, die für Fieberpatienten problematisch werden. Es besteht das Risiko einer Druckausgleichsstörung, die ernste Folgeerkrankungen für Herz und Lunge haben kann.

    Niedriger Luftdruck und eine niedrige Luftfeuchtigkeit im Passagierraum belasten den durch Fieber geschwächten Organismus, der dringend Ruhe benötigt. Schlechte Nachricht also für alle „Hitzköpfe“, die gerne trotz erhöhter Körpertemperatur an Bord gehen möchten: Don’t fly if your temperature’s high!

    Was ist im Fall von Fieber zu tun?

    Hier einige Hinweise für den Fall, dass bei Ihnen kurz vor einer Flugreise das Fieber ausbricht:

    • Erste Hilfe: Um hohes Fieber womöglich noch abzuwenden, können Sie auf gängige fiebersenkende Mittel aus der Apotheke zurückgreifen. Außerdem ist es ratsam, viel Flüssigkeit aufzunehmen, zum Beispiel in Form von Fiebertees. Obst und Gemüse geben einen kleinen Energieboost und lassen sich gut durch mineralhaltige Vitamintabletten ergänzen. Versuchen Sie, jede freie Minute vor dem Flug zu nutzen, um Ihrem Körper die benötigte Ruhe zu bieten. Unsere Kunden haben beispielsweise die Möglichkeit, bei uns ein Hotel in Flughafennähe zu buchen und vor dem Flug noch ausgiebig zu schlafen. Diese kurzfristig wirksamen Maßnahmen dienen vor allem der vorübergehenden Symptomlinderung, ersetzen jedoch nicht den notwendigen Arztbesuch vor der Abreise.
    • Ärztlicher Check: Lassen Sie sich zur besseren Einschätzung Ihres Allgemeinzustands von einem Arzt vor dem Reiseantritt die Reisetauglichkeit attestieren. Ein ärztlicher Check ist direkt am Flughafen möglich. Die meisten Flughäfen besitzen hauseigene Arztpraxen oder einen vergleichbaren medizinischen Service, der von Flugreisenden mit gesundheitlichen Beschwerden in Anspruch genommen werden kann.
    • Airline kontaktieren: Am besten informieren Sie sich bei Ihrer Airline so rasch wie möglich über Ihre Optionen im Krankheitsfall, denn Flüge lassen sich leider nicht immer ohne finanziellen Nachteil stornieren oder umbuchen. Für Individualreisen gibt es diesbezüglich keine allgemeingültigen Richtlinien. Für gewöhnlich ist eine Kostenstaffelung in den Reisebedingungen des Anbieters enthalten: Je später die Reise storniert wird, desto höher sind in der Regel die Stornierungskosten.

    Tipp für die nächste Buchung:
    Insbesondere bei teuren Auslandsflügen empfiehlt es sich, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Diese spezielle Police greift bei unerwarteten Krankheitsfällen: Finanzielle Nachteile bei Nichtantritt der Reise können vermieden werden, indem ein ärztliches Attest beigebracht wird. Bei solchen Versicherungen kann der Vergleich unterschiedlicher Angebote sich als lohnend erweisen: Gerne können Sie unseren Reiseversicherungsvergleich nutzen, um die für Sie beste Wahl zu treffen.

    Fazit: Die eigene Gesundheit geht vor! Das finale „Go“ gibt der Arzt. Aus Erfahrung möchten wir speziell auch unseren Kunden den folgenden Rat geben: Seien Sie im Zweifelsfall nicht übermütig. Wir wissen, wie sehr man sich auf eine Reise freut, aber speziell bei Fieber sollten Sie die erwähnten Risiken ernst nehmen. Eine Flugreise ist bereits im gesunden Zustand eine Belastung für den Menschen, umso mehr schadet man mit dem Flug dem angeschlagenen Organismus. Eine Reise macht sowieso viel mehr Freude, wenn man fit und gesund ist.

    Wie bereits erwähnt: Nutzen Sie eines der Hotels in Flughafennähe insbesondere dann, wenn Sie erste Anzeichen von Erkältung verspüren. Damit hat der Körper noch die Chance, sich vor dem Flug zu erholen. Ein Parkplatz ist für die Dauer der Reise inbegriffen.

    Hier finden und buchen Sie Hotels:
    Flughafenhotel, Parken und Fliegen

    Weiterführende Informationen:
    Hilfe bei Stornierung: https://ticketrefund.de/reise-stornieren/
    Medizinische Infos: Centrum für Reisemedizin: https://www.crm.de/