5 nützliche und coole Tipps, um beim Reisen Spaß zu haben

Auf Good Morning World begann alles, als Melanie ihren Job aufgegeben hat und ein One-Way-Ticket erworben hat. Seither hat sie nicht nur ihre Erlebnisse in Reiseberichten verewigt, sondern auch viel Erfahrung auf Reisen gesammelt und kann jede Menge Reisetipps geben. Einen Überblick ihrer Top 5 Tipps, um Geld auf Reisen zu sparen, gibt sie uns hier.

Eine Reise kann oft ganz schön in den Geldbeutel gehen, besonders dann, wenn es in die weit entfernten, exotischeren Ecken unserer schönen Erde geht: Essen, Transport, Unterkunft und noch viele andere Ausgaben mehr – all das muss erstmal bezahlt werden! Um auf nichts verzichten zu müssen, folgen 5 einfache, aber trotzdem richtig gute Tipps, wie du auf deinen Reisen sehr gut sparen kannst:

1. Unter Einheimischen essen

Wer beim Essen den Geldbeutel schonen will, der sollte hippe Cafés und Restaurants eher links liegen lassen – auch wenn Smoothies, Salatbowls und Burger natürlich wirklich lecker sind. Richtig gut und vor allem auch günstig kann man jedoch in landestypischen Restaurants essen. Am besten in der Unterkunft nach Tipps fragen oder einfach dorthin gehen, wo die Tische mit vielen Einheimischen besetzt sind. So kommt man oft auch ganz leicht ins Gespräch und kann authentisch in die Essenskultur des Landes eintauchen. In Asien oder Südamerika ist Streetfood zudem sehr beliebt und meist noch günstiger. Keine Angst, die Stände sind meist hygienischer als manch ein Restaurant!

2. In Homestays schlafen

Was für Restaurants gilt, trifft auch auf Unterkünfte zu. Homestays sind die beste Möglichkeit, das Leben der Einheimischen kennenzulernen und zugleich günstig zu wohnen. Meist ist sogar das Frühstück inklusive, man kann mit der Familie kochen und darf sie vielleicht auch zu spannenden Events begleiten. Nicht selten kommt man so in den Genuss, an einer landestypischen Hochzeit oder religiösen Zeremonie teilzunehmen – ein unvergessliches Erlebnis! Da Einheimische oft sehr gut vernetzt sind, können sie außerdem schnell bei vielerlei Problemen behilflich sein.

Noch günstiger geht es mit Couchsurfing. Hierbei stellen Einheimische ihr Sofa oder manchmal sogar ein Bett im Gästezimmer kostenlos zur Verfügung. Wer auf Privatsphäre nicht so viel Wert legt und beim Übernachten richtig sparen will, für den ist Couchsurfing ideal.

3. Uber statt Taxi

Manchmal ist es einfach anstrengend, in einer fremden Stadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B zu kommen. Da kommt ein Taxi gerade recht. Für den Geldbeutel ist das jedoch keine so gute Idee. Eine super Alternative zu Taxi ist Uber. Die App vermittelt private Fahrer und ist deutlich günstiger als ein Taxi. Egal ob in Amerika, Südafrika oder Asien, der praktische Service transportiert vom Abholort bis zum vorher angegebenen Zielort. Die Bezahlung erfolgt bargeldlos über die App, in der eine Kreditkarte hinterlegt werden muss.

Auch lesenswert: Tipps: Taxi fahren im Ausland

4. Kostenlose Stadtführungen

Stadtführungen sind ideal, um einen ersten Überblick über eine unbekannte Stadt zu bekommen. In vielen Großstädten wie New York, Rio de Janeiro oder Singapur werden mittlerweile kostenlose Führungen von Freiwilligen angeboten. Sie führen zu bekannten Sehenswürdigkeiten, aber auch an die geheimen Lieblingsplätze des Einheimischen. In den meisten Fällen wird am Ende so viel Geld gegeben, wie man geben kann oder möchte. Da die Teilnehmer oft Alleinreisende sind, ist es einfach, mit anderen in Kontakt zu kommen und so vielleicht gemeinsame Pläne für die kommenden Stunden beziehungsweise Tage zu schmieden.

5. In die Natur gehen anstatt teure Touren zu buchen

In so gut wie allen Ländern der Welt gibt es tolle Wanderwege, die auf mehr oder weniger ausgeschilderten Pfaden durch traumhaft schöne Natur führen. Es muss ja auch nicht mal unbedingt der berühmte Nationalpark sein, der pro Tag und Person 20 Euro Eintritt kostet – oft ist die umliegende Natur mindestens genauso schön, glaub mir! Warum also nicht eine individuelle Wanderung in der Natur unternehmen und auf eine teure Tour verzichten?

Na? Konnten wir dir mit diesen 5 Tipps ein paar schöne Anregungen zum Geld sparen auf Reisen geben? Welche Tipps hast du noch? Wir freuen uns sehr auf deinen Kommentar!

Aufgepasst bei Taxifahrten im Ausland!

Angelika Bartzik berichtet für gewöhnlich über faszinierende Eindrücke auf ihrem Blog SINNES REISEN. Uns gibt sie Ratschläge für das Taxifahren im Ausland“

Manchmal muss man sich einfach ein Taxi gönnen. Sei es, weil man todmüde ist und die Füße weh tun; sei es, dass es einfach so spät geworden ist, dass kein öffentliches Verkehrsmittel mehr fährt.

Sicher sein: offizielle Taxis nutzen

Eines fällt mir auf Reisen leider immer wieder auf: Ich nenne es die „Taxi-Abzocke“. Denn mancherorts wird die Unwissenheit vieler Touristen schamlos ausgenutzt. Vor meiner Reise nach Rom habe ich den Tipp erhalten, nur in ein gelbes oder weißes Taxi zu steigen, wenn ich vom Bahnhof zu meiner Unterkunft fahre. Ich solle bloß nicht mit jemandem mitfahren, der auf mich zukommt und mir einfach eine Fahrt anbietet, denn bei solchen „Deals“ seien die Fahrpreise überteuert. Zunächst hielt ich diesen Rat für etwas übertrieben. Aber als ich mich am Bahnhof nur eine Minute nach dem Taxistand umschaute, kam direkt ein Mann auf mich zu, der mir eine Fahrt in einem Privatwagen anbot. Ich habe dankend abgelehnt. Steigen Sie in Rom nur in die gelben oder weißen offiziellen Taxen ein.

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Das richtige Taxi nehmen – Tipps für den Urlaub © pexels

Einen ähnlichen Fall erlebte ich am Flughafen in Budapest. Noch vor der Ausgangstür des Flughafengebäudes wurde ich quasi von einem Mann abgefangen, der mir eine Taxifahrt nach Budapest-City zum Festpreis anbot. Ich war skeptisch, ging dennoch mit. Er führte mich zu einem Privatfahrzeug – da machte ich direkt kehrt und stieg in ein normales Taxi – das mich für die Hälfte des vom Privatfahrer angebotenen Preises zum Hotel brachte!

Meine diesbezügliche Erfahrung in Barcelona war leider eine kleine, wenn auch nicht notwendige, Stadtrundfahrt. Um solche in Zukunft zu vermeiden, setze ich auf Äußerungen wie „Endlich wieder zu Hause“ oder „Ich habe diese Stadt so vermisst“, um dem Taxifahrer zu signalisieren, dass ich hier nicht fremd bin. Seitdem habe ich keine unerwünschten Stadtrundfahrten mehr gehabt.

Geld sparen mit weniger Fahrkomfort – auch beim Taxi fahren

In Dubai wiederum gibt es zweierlei Taxi-Fahrzeuge, bei denen die Fahrten gleicher Entfernung in einem unterschiedlichen Preis resultieren können – dies allerdings hat nichts mit Abzocke zu tun, sondern nur mit dem gewählten Fahrkomfort. Sie haben in Dubai die Wahl zwischen einem Toyota-Taxi oder einem Lexus-Taxi. Wobei die Fahrtkosten aufgrund der nicht vorhandenen Benzinsteuer im Vergleich zu Europa sehr günstig sind.

Taxifahren in Dublin © pexels

Wenn Sie sich einen Spaß beim Fahren von A nach B gönnen möchten, verzichten Sie in einer Stadt wie Bangkok bzw. bei anderen fernöstlichen Zielen auf die offiziellen Taxis und nehmen Sie statt derer ein Tuk-Tuk. Dabei handelt es sich um zu Fahrzeugen umgebaute Motorräder. Spaß pur und preiswert ist es noch dazu!

In diesem Sinne: Gute Fahrt!

Einen Reise-Budgetplan erstellen

Dirk „DC“ Loew betreibt den planetenreiter Reiseblog seit 2013 und reist nach dem Motto „No busca nada – Ich suche nichts“. Uns schildert er, wie man mit einer handfesten Reise-Budgetplanung am besten sparen kann.

Geld sparen auf Reisen ist gar nicht so einfach: Wer zuhause ein Sparbrötchen ist, packt unterwegs vielleicht die heimlich mitgenommenen Spendierhosen aus, um dann später festzustellen, dass die Taschen darin viel zu tief waren. So ist mir das früher des öfteren auf meinen Reisen passiert. So wirklich über das Budget und was ich unterwegs ausgeben kann, habe ich erst dann nachgedacht, als wir unsere dreimonatige Weltreise geplant haben. Aber mit einer recht einfach zu erstellenden Budgetplanung lassen sich auch Wochenendtrips oder zwei Wochen Malle gut planen.

Vorab: Leg dir ein cleveres und flexibles Reise-Konto an

Optimalerweise legt man sich das gesamte Budget für eine Reise „zur Seite“ oder, das wäre mein erster konkreter Tipp, man legt es auf ein gesondertes Konto. Dann gehen von diesem Reisekonto keine Ausgaben ab, man kann gezielt ansparen, und hat dann einen gewissen Betrag für die Reise zur Verfügung. Das kann auch ein Unterkonto des bestehenden Hauptkontos sein, dann bleiben die Kosten dafür im Rahmen.

Es gibt einige neue Finanz-Startups, welche kostenlose Konten anbieten, auf die man z.B. per Handyapp weltweit Zugriff hat. Praktischerweise kann man für diese Konten oft noch zusätzlich eine EC Karte oder eine Kreditkarte erhalten, so dass man später unterwegs mit den Karten nur für dieses Konto seine Ausgaben bestreitet. Und, Vorteil Nummer drei: Einige dieser Kreditkarten bieten an, mit ihnen weltweit kostenlos Bargeld an Geldautomaten abzuheben. So kann man einen sehr ärgerlichen und oft sehr teuren Kostenblock von vornherein ausschliessen: Denn wer mit seiner Kreditkarte, welche z.B. bei vielen Girokonten dazugehört Bargeld am Geldautomaten zieht, zahlt mindestens 1% der abgehobenen Summe an Gebühren, oder manchmal einen festen Betrag, welcher bis zu zehn Euro betragen kann.

Kostenblöcke mit Excel verwalten

Für die eigentliche Übersicht des Budgets erstelle ich eine Excel bzw. Numbers – Tabelle, auf der ich die täglichen Ausgaben eintrage. So kann man sehr leicht sehen, wo man steht, und was noch an Geld über ist. Es gibt auch Apps für eine solche Budgetverwaltung bzw. diverse Finanzverwaltungsprogramme, aber die erscheinen mir oft zu mächtig und überladen. Eine einfache Tabelle verrichtet immer ihren Dienst, ich kann offline darauf zugreifen, brauche niemandem meine Daten geben, und kann die Tabelle ggf. auf Handy oder Tablet führen.
Die Kostenblöcke, welche man für seine Planung kennen muss, sind dann recht einfach zu organisieren.

Erstmal eine Excel-Datei anlegen: Kosten sparen mit einem Reisebudgetplan © pexels

Die Kalkulation in Einzelschritten

    1. Flug

    Die Kosten für Flugtickets lassen sich über diverse Flugticketportale vorab erfragen. So kann man eine gewisse Preisspanne ermitteln. Laut diversen Untersuchungen sind Flugtickets ca. acht Wochen vor Abflug am günstigsten. Das zu wissen ist praktisch, und erspart einiges an Zeit und Recherche!

    Lesetipp: Dank Error Fare günstig Business Class fliegen

    2. Unterkunft

    Für den Kostenblock „Unterkunft“ stelle ich mir ein tägliches Limit für die Übernachtung. Dies variiert nach Land, Ansprüchen und dem Gesamtbudget. Wer weiß, dass in seinem Reiseland die Doppelzimmer in anständigen Hotels um die 50 Euro kosten, oder ein Bett im dorm room um die 20 Euro, der multipliziert sein Unterkunftsbudget pro Tag mit der Anzahl der Tage seines Aufenthalts. Beispiel: Bei drei Wochen unterwegs (21 Übernachtungen) mit einem Bettenbudget von 20 Euro pro Nacht (in Hostels in Peru ist das durchaus realistisch, in Südostasien auch; in Japan, der Südsee und der Schweiz wahrscheinlich eher nicht) kommt man dann für den Kostenblock „Unterkunft“ auf insgesamt 420 Euro. Täglich in der Budgettabelle geführt, freut man sich dann sehr, wenn man mal unter dem geplanten Tagesbudget liegt, dann kann man sich ggf. an anderen Tagen etwas mehr gönnen und im Hostel ein Einzelzimmer beziehen.

    3. Verpflegung

    Weitere Kostenblöcke, die man vor Reiseantritt recherchieren sollte, sind Ausgaben für Essen und Trinken sowie Eintritte in Sehenswürdigkeiten. Besonders der letzte Punkt enthält manchmal unliebsame Überraschungen. Aber es gibt viele Reiseblogs sowie Tripadvisor, welche Auskunft darüber geben können, wie teuer Eintritte vor Ort sind. So kann man auch herausfinden, was man für Essen täglich einplanen muss: von Streetfood bis zum Sternerestaurant ist hier die Bandbreite wirklich groß (aber jeder kennt ja seinen eigenen Anspruch).

    4. Sightseeing und Co.

    Beim Thema Eintritte in Sehenswürdigkeiten lohnt sich definitiv eine Vorab – Recherche. Beispiel: In einem ansonsten recht preiswerten Land wie Peru kostet der Eintritt pro Person nach Machu Picchu (ungefähr) 20 Euro. Das mag nicht so viel erscheinen für eines der bekanntesten Bauwerke des Planeten, allerdings muss man noch einen Shuttlebus bezahlen, welcher einen den Berg hinauf bringt, und der kostet noch mal ca. 20 Euro. Das ist die Sorte von Überraschungen, die man mit einer gezielten Recherche und Planung doch ausschließen möchte.

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    Wieviel möchte ich ausgegeben? © pexels

Fazit: Je weniger Budget, desto genauer solltest du planen!

Ich weiß, der gesunde Menschenverstand ist irgendwie aus der Mode gekommen. Aber als Reiseblogger und Traveller möchte ich ihn pflegen: Als Faustregel gilt also: Je weniger Gesamtbudget ich habe, desto genauer sollte ich planen und recherchieren, und mich bzw. mein Budget täglich kontrollieren. Denn nichts ist doch nerviger, als unterwegs festzustellen, dass einem die Kohle in zwei Wochen ausgehen wird!

Dank Error Fare günstig Business Class fliegen

Sebastian, Autor beim Reiseblog Off the Path, ist Spezialist für Action und hat sie bereits in mehr als 100 Ländern erlebt. Aber erstmal musste er möglichst günstig dorthin kommen: Sebastian verrät seinen „Geheimtrick“, wie man mit etwas Glück an besonders billige Flugtickets kommt.

Hast du in der letzten Zeit auch von Error Fare Tickets gehört und dich gefragt, was es mit den supergünstigen Flugtickets auf sich hat? Mit diesen besonderen Tickets fliegst du beispielsweise für 100 Euro nach Kapstadt und wieder zurück. Auch Business Class Flüge sind plötzlich zum Schnäppchenpreis zu haben und du findest zum Beispiel Returntickets nach Neuseeland für 600 Euro – wie cool ist das denn?

Error Fares zu finden ist eine Kunst für sich! Damit du das Internet nicht wochen- oder sogar monatelang durchforsten musst, verraten wir dir in diesem Beitrag, was hinter den Error Fares steckt, wie du diese Tickets am besten findest und welche Reisen damit möglich sind. Wäre es nicht der Wahnsinn, wenn du für unter 1.000 Euro in der Business Class bis ans andere Ende der Welt fliegst?

Was ist eine Error Fare?

Eine Error Fare ist ein falsch hinterlegter Ticketpreis im Buchungssystem der Airline, der aufgrund eines Fehlers durch das Internet schwirrt. Manchmal vertippt sich der Mitarbeiter, vergisst ein Komma oder eine Null oder berechnet den Ticketpreis mit einem falschen Wechselkurs. Fällt der Fehler nicht auf, sorgen diese Punkte für einen unglaublich niedrigen Flugpreis, von dem du profitierst.

In anderen Fällen ist eine Error Fare das Resultat eines Systemfehlers. Funktioniert das Buchungssystem nicht richtig und die Flughafen- oder Bearbeitungsgebühren werden beispielsweise nicht berechnet, macht sich das sofort beim Ticketpreis zu deinen Gunsten bemerkbar. Manchmal werden Preise für die verschiedenen Klassen durcheinander geworfen und du kannst deshalb ein wahres Business-Class-Schnäppchen buchen. In den meisten Fällen erfährst du nicht, was hinter dem günstigen Preis steckt und dir kann es auch egal sein.

Tipp für Vielflieger: Ein Systemfehler wirkt sich meist auch auf andere Flugtickets der Airline aus und nicht nur auf den Flug, den du gerade buchen möchtest. Stößt du auf einen solchen Fehler, solltest du sofort die Flugpreise für andere geplante Abenteuer checken. Die Chancen stehen gut, dass diese Flüge auch vom Fehler betroffen sind und günstig gebucht werden können. Schnell sein lohnt sich!

Mit ein wenig Glück kannst du bei der Flugbuchung sogar selbst für eine Error Fare sorgen! Der Ticketpreis für einen Flug besteht meist aus drei Teilen:

  • 1. Flugpreis der Airline
  • 2. Flughafengebühren
  • 3. Steuern

Auf den Flugpreis der Airline und die Flughafengebühren hast du zwar keinen Einfluss, dafür aber auf die Steuern, denn mit einem kleinen Trick werden diese nicht berechnet. Das Zauberwort lautet Gabelflüge! Bei der Buchung von Gabelflügen sind mehrere Fluggesellschaften und Länder betroffen und aus diesem Grund stehen die Chancen auf einen Fehler deutlich besser!

Günstige Flugtickets finden -© Screenshot Skyscanner

So suchst und findest du eine Error Fare!

Nr. 1: Sei flexibel

Eine Error Fare ist ein willkürlicher Fehler und deshalb ist Flexibilität gefragt. Wir sprechen hier nicht nur vom Abflughafen und dem Reisezeitraum, sondern sogar vom Reiseziel! Als reiselustiger und aufgeschlossener Reisender gilt es zuerst die Error Fare zu finden und anschließend mit der Reiseplanung zu beginnen.

Nr. 2: Behalte relevante Webseiten im Auge

Ein falscher Flugpreis kann überall auftauchen und es ist unmöglich alle Portale und Buchungsseiten der Airlines im Auge zu behalten. Niemand kann vorhersagen, wo der nächste Fehler passiert und eine Error Fare als nächstens zu buchen ist. Aus diesem Grund solltest du die folgenden Seiten in deine Favoriten aufnehmen und regelmäßig checken.

Die besten Chancen richtig gute Error Fares zu finden, hast du im Vielfliegertreff, ein virtueller Treffpunkt für Reisende, um sich auszutauschen und gegenseitig auf die günstigsten Flugpreise und Error Fares hinzuweisen!

Eine der bekanntesten und besten Seiten für Error Fares ist das englischsprachige Portal Secretflying. Besonders praktisch ist, dass du hier nach Flügen in bestimmten Regionen der Welt Ausschau halten kannst und so ganz einfach günstige Flüge in deine Lieblingsländer findest.

Auf Traveldealz findest du nicht nur supergünstige Flugpreise und Error Fares, sondern zudem Sonderangebote und Discountcodes verschiedener Fluggesellschaften und Reiseanbieter. Wir selbst haben dank der Newsletter-Funktion schon einige Error Fares gebucht und können dir Traveldeals nur ans Herz legen.

Am besten abonnierst du dir diese Seiten und zusätzlich noch Portale, wie zum Beispiel Urlaubspiraten. Neben dem Folgen der Facebook-Seiten und Twitter-Accounts, solltest du dich zudem immer für den Newsletter anmelden – so kannst du dir sicher sein, dass du kein Angebot und keine Error Fare mehr verpasst!

Nr. 3: Sofort buchen

Um für wenig Geld möglichst weit wegzufliegen, musst du in den meisten Fällen sehr schnell sein. Eine Error Fare ist ein Fehler und kostet die Airline unter Umständen richtig viel! Mit jeder Minute, die du verstreichen lässt, erhöhen sich die Chancen, dass die Airline den Fehler findet und korrigiert. Aus diesem Grund solltest du die Gelegenheit sofort nutzen und den Flug gleich buchen.

Unter keinen Umständen solltest du die Airline kontaktieren, um den Flug telefonisch zu buchen oder dich zu erkundigen, ob der Preis auch tatsächlich richtig ist! Der Fehler wird dadurch sofort entdeckt und damit ist der Traum vom günstigen Flug ans andere Ende der Welt ausgeträumt.

Nr. 4: Buche mit Kreditkarte

Manche Airlines stornieren Flüge, die zu Error-Fare-Konditionen gebucht werden, sobald der Fehler auffällt. Wenn du allerdings deine Tickets mit Kreditkarte bezahlst, werden diese im Normfall schneller bearbeitet und ausgestellt. Das sorgt wiederum dafür, dass eine Rückbuchung der Airline oft zu aufwendig ist und deine Buchung bestehen bleibt.

Tipp: Deine Unterkunft oder einen Mietwagen für deine Error-Fare-Reise solltest du erst dann buchen, wenn dir von der Airline bestätigt wurde, dass der falsche Preis honoriert wird. Im Normalfall wirst du wenige Tage, nachdem der Fehler aufgefallen ist und berichtigt wurde, darüber informiert.

Welche Reisen sind mit Error Fares möglich?

Im Prinzip kann dich eine Error Fare an alle erdenklichen Reiseziele bringen. Wenn du Glück hast, kannst du schon für 150 Euro von Deutschland nach Kanada fliegen oder du fliegst für unter 50 Euro einmal quer durch ganz Europa!

Letztes Jahr waren wir dank einer solchen Error Fare in Costa Rica unterwegs. Von Amsterdam aus ging es mit zwei Zwischenstopps nach Südamerika. Für Hin- und Rückflug bezahlten wir gerade einmal 230 Euro pro Person!

Bei den meisten Error Fares geht ohne Zwischenstopps nichts. Das liegt schon allein daran, dass du den Abflughafen nicht frei wählen kannst und so beispielsweise zuerst von deinem Heimatflughafen nach Amsterdam, Berlin oder einen anderen europäischen Flughafen fliegen musst.

In den letzten zwölf Monaten haben wir unter anderem zudem falsch ausgeschriebene Preise für Business Class Flüge nach Südafrika und Japan gebucht. Eine Reise nach Japan war zu dem Zeitpunkt eigentlich nicht geplant, aber wie bereits erwähnt, geht es bei einer Error Fare darum, zuerst den Flug zu buchen und dann die Reise zu planen. Deshalb sind wir spontan, günstig und sehr bequem zu einer Japan Rundreise aufgebrochen, die uns öfters die Sprache verschlagen hat!

Flexibilität und Geduld zahlen sich aus

Liest du zum ersten Mal von Error Fares, hinterfragst du diese Tickets sicherlich und zweifelst an der Umsetzung einer solchen Reise. Sobald du allerdings einen Blick auf die vielen Portale wirfst und einige erfolgreiche Error-Fare-Reiseberichte im Internet durchstöbert hast, wird dir klar, dass es die supergünstigen Flugtickets tatsächlich gibt! Solange du geduldig und flexibel bist, hast du die besten Chancen schon bald für wenig Geld in dein Traumland zu fliegen!

Ein einfacher Tipp, um auf Reisen zu sparen: Mach es wie die Einheimischen!

Bloggerin Britta (traveloskop.de) hat einen Weg gefunden, mit sie selbst auf Reisen bisher gut sparen konnte, und verrät uns, was es damit auf sich hat.

Nicht nur Flug und Hotels belasten die Urlaubskasse, auch die Alltagskosten schießen auf Reisen in die Höhe – Restaurants, Taxen, Souvenirs, Eintritte und Guides fressen Geld. Mit diesem einfachen Trick, reduzierst du deine Ausgaben:

Reise so, wie die Locals leben!

Dieser simple Tipp, lässt sich auf fast alle Ausgaben im Urlaub anwenden. Positiver Begleiteffekt: du lernst dein Urlaubsziel auf eine authentische Art und Weise kennen und bist viel näher am Leben der Einheimischen.

Bewege dich fort, wie die Locals

Mit dem Taxi zum Hotel, mit dem Touri-Bus durch die Stadt, mit dem Mietwagen auf Roadtrip oder schnell im Flugzeug zum nächsten Stopp der Reise – Transferkosten schröpfen die Reisekasse. Frage dich, wie sich die Einwohner fortbewegen und spare Geld. Auch wenn das eigene Auto im Urlaub meist nicht verfügbar ist, reduzierst du deine Transfer-Kosten mit folgenden Alternativen:

  • Öffentliche Verkehrsmittel: Sei es der Andenbus, der in Peru durch die Dörfer juckelt, die überfüllten Buschtaxen in Togo oder die historische Tram in Lissabon – bei der Fahrt sparst du nicht nur, sie ist häufig auch ein besonderes Erlebnis. Um deine Kosten weiter zu senken, lohnt sich die Frage nach Tages- bzw. Mehrtagestickets oder Gruppenrabatten.
  • Flughafenshuttel: Lass dich abholen bzw. hinbringen – einige Hotels bieten einen kostenlosen Flughafentransfer an. Schon bei der Wahl deines Hotels kannst du den Service berücksichtigen. Alternativ erkundige dich auch hier nach öffentlichen Verkehrsmitteln. Informationen findest du in der Regel auf den Internetseiten der Flughäfen.
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Fortbewegen wie ein Local: Mit dem Zug durch Montenegro © traveloskop

Esse, wie die Locals

Wer geht im Alltag schon täglich essen? Im Urlaub jedoch gönnen wir uns gerne das ausgiebige Frühstück im Hotel und teure Essen in Restaurants. Besteht keine Möglichkeit selber zu kochen, sparst du mit folgenden Tipps:

  • Auf dem Markt einkaufen: Ersetze das Mittagessen im Restaurant mit einem Picknick aus frischen Snacks vom Markt. Wie wär es zum Beispiel mit etwas frischem Obst, Brot und Käse auf der Decke im Park? Ich habe unterwegs immer mein Taschenmesser und eine praktische Löffel-Gabelkombination dabei, um mir zwischendurch mal etwas Wurst aufzuschneiden oder einen Joghurt zu löffeln.
  • Dort essen, wo die Locals essen: Meide Restaurants und Cafés an den Sehenswürdigkeiten und essen dort, wo die Einheimischen essen gehen. Es ist nicht nur günstiger, häufig gibt es auch mehr landestypische Speisen.
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Essen wie ein Local: Picknick in Sydney © traveloskope

Souvenirs mit Alltagswert

Im Urlaub kaufen wir uns Schnickschnack, den wir mir daheim nie kaufen würden. In Souvenirshops, die Einheimische im Leben noch nicht betreten haben.

  • Souvenirs mit Gebrauchswert: Statt dem Holzelefanten aus Afrika, der im Regal einstaubt, schaue ich lieber nach praktischen Souvenirs. Dinge, die ich zu Hause gebrauche und mir ohnehin angeschafft hätte – z.B. meine Topflappen aus Island, die Untersetzer aus Riga oder der Rucksack aus Chile. Immer wenn ich sie benutze, erinnere ich mich an meinen Urlaub zurück.
  • Handeln: Wage dich im Feilschen. In vielen Ländern gehört das einfach dazu und der Preis halbiert sich oder lässt sich sogar noch weiter runter handeln.
  • Souvenirshops meiden: Kaufe in Geschäften, in denen auch Einheimische einkaufen. Wenn es doch ein klassisches Souvenir sein soll, gehe in Seitengassen und begebe dich abseits der Hauptströme der Touristen. Ich finde hippe Wohnviertel immer eine gute Alternative, da hier häufig individuelle Geschäfte mit kreativen und originellen Artikeln zu finden sind.
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Souvenir: Mein Wanderrucksack aus Chile im Torres del Paine Nationalpark © traveloskop

Geheime Spots entdecken

Geführte Touren, Guides oder Sightseeing-Busse sind eine bequeme und zeitsparende Art, viele Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen und Informationen zu erhalten. Aber sie sind auch mit entsprechenden Kosten verbunden. Individueller, günstiger und häufig näher am eigentlichen Leben im Urlaubsland, bist du mit diesen Tipps unterwegs:

  • Insidertipps: Frage in Foren vor der Reise (beispielsweise auf Facebook) oder vor Ort die Einheimischen nach Tipps. Nicht immer sind die bekannten Sehenswürdigkeiten die Highlights. Oft sind geheime Spots viel schöner und auch günstiger.
  • Gehe auf Entdeckungstour: Gerade in Städten lass ich mich gerne Treiben. Ich nehme einfach den Weg, der mir gerade gefällt und entdecke dabei meine ganz persönlichen Highlights. Für Infos kann ich immer noch im Reiseführer nachschlagen, online recherchieren oder Leute vor Ort fragen.
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Dieses süße Café habe ich in Lissabon entdeckt © traveloskop

Sicherlich fallen dir noch weiter Möglichkeiten zum Sparen ein, wenn du dich einfach fragst „Wie würden es die Locals machen?“

5 Gründe, warum du in kleinen Gästehäusern übernachten solltest

Auf Reisen übernachte, möglichst schön und kostengünstig. Francis (my-road.de) verrät uns, wie wir mit der Auswahl der richtigen Unterkunft richtig Geld sparen können und uns zugleich richtig wohl fühlen.

Viele Urlauber wünschen sich für ihre Reisen ein bequemes Komplettpaket: der Flug, die Unterkunft und alle Transfers sollen möglichst aus einer Hand kommen. Doch solche Pauschalreisen haben auch einige Nachteile: Eine Unterbringung in den großen Bettenburgen beispielsweise, wo die Atmosphäre oftmals „unpersönlich“ ist. Deswegen möchte ich dir dazu raten, dass du dir lieber kleine Gästehäuser bei einheimischen Familien aussuchst.

Die folgenden fünf Gründe sprechen definitiv für eine Unterkunft im Gästehaus:

    1. Gästehäuser sind oft die günstigste Übernachtungsmöglichkeit

    Das wohl überzeugendste Argument für eine Übernachtung in einem kleinen Gästehaus ist der Preis. In Gästehäusern wird häufig auf unnötigen Komfort verzichtet und dadurch sind die Preise pro Nacht in vielen Fällen deutlich geringer als in einem All-inclusive-Resort. Für Reisende mit einem schmalen Budget sind Gästehäuser somit in vielen Ländern die beste Option, um Geld bei der Reise zu sparen.

    2. Du unterstützt lokale Familien

    Kleine Gästehäuser werden oft von Familien betrieben, die in aller Regel unabhängig von großen Hotel-Ketten sind. Dadurch bleibt das Geld direkt bei den Menschen, die dir deinen Urlaub so unvergesslich gemacht haben. Du belohnst die Einwohner des Landes und nicht dir unbekannte ausländischen Großinvestoren. Zudem kannst du von vielen Tipps der Locals profitieren. Neben den Sehenswürdigkeiten in der Gegend erfahren wir auf diesem Weg, wie hoch die üblichen Kosten (z.B. Taxi-Preise) in der Region sind und können uns so vor Abzocke schützen.

    3. Du hilfst bei einem nachhaltigen Tourismus

    Viele große Hotelanlagen haben einen enorm hohen Ressourcenbedarf. So benötigen Resorts häufig extrem viel Wasser für Pool, Springbrunnen, die Bewässerung der Grünanlagen und die tägliche Reinigung von Handtüchern und Bettwäsche. Dabei herrscht in vielen Urlaubsländern besonders während der Hochsaison akuter Wassermangel. Zudem wird für Klimaanlagen (z.B. in der Lobby) oder die Unterhaltungsangebote sehr viel Strom benötigt. Durch den Import von ausländischen Spezialitäten wird die Umwelt zusätzlich belastet. In Gästehäusern findet die Verschwendung von natürlichen Ressourcen viel seltener und in einem viel geringerem Umfang statt. Ein deutlicher Pluspunkt für inhabergeführte Gästehäuser.

    4. Du entdeckst neue Ecken

    Während Hotels meist in zentralen Lagen bzw. in Touristengebieten liegen, verteilen sich Gästehäuser oft auch auf abgelegene Gebiete, die weniger von Touristen frequentiert sind. Dadurch entdeckst du während deines Aufenthaltes Orte, in denen noch das authentische Leben stattfindet. In diesem Gebieten ist es viel einfacher möglich, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen und deren Lebensweise kennenzulernen.

    5. Du kannst dich besser erholen

    Für mich persönlich ist die Vorstellung abschreckend, mich am Buffet mit anderen Hungrigen drängeln zu müssen oder am Strand direkt neben Unbekannten liegen zu müssen. Mir ist ein wenig Abgeschiedenheit und Privatsphäre lieber. Diese erholsame Ruhe erwartet dich in einem Gästehaus, denn es gibt einfach viel weniger andere Reisende in der Unterkunft. Somit kannst du viel besser abschalten und dich von deinem stressigen Arbeitsalltag in Deutschland erholen.

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Im Gästehaus übernachten ist ruhig, bequem und günstig: My-road.de machen es vor © Francis Markert

Unsere schönsten Erlebnisse in einem Gästehaus

Nun kennst du die wichtigsten Gründe, weshalb wir kleine inhabergeführte Gästehäuser bevorzugen. Bisher haben wir es nie bereut, derartige Herbergen gebucht zu haben. Ich möchte an der Stelle auch noch ein besonders schönes Erlebnis mit dir teilen, an das wir uns gerne zurückerinnern.

Auf Bali sind wir mal bei einem älteren Herrn untergekommen, der uns wirklich fasziniert hatte. Die Bungalows waren abgelegen in einem Dorf neben Reisfeldern, doch der Eigentümer hat uns dafür kostenlos Motorroller zur Verfügung gestellt. Mit dem Roller konnten wir uns hervorragend auf der Insel bewegen. Außerdem hat uns der Eigentümer nach einigen Tagen gezeigt, wie die Balinesen ihren Fisch fangen und zubereiten. Dafür kam seine Frau extra aus der Hauptstadt angereist, um uns zu zeigen, wie sie den Fisch kocht. Das sind herzerwärmende Momente, die man in einem Hotel nicht erleben wird.

Selbstverständlich erwartet dich so eine Gastfreundschaft nicht in jedem Gästehaus. Dennoch wirst du dort eher die Gelegenheit bekommen, in die Kultur deines Urlaubslandes einzutauchen. Und dabei sparst du in vielen Ländern auch noch richtig Geld!

Zelten – aber richtig!

Stefanie Röfke, gebürtige Berlinerin, bloggt auf nordengland.net aus dem rau-charmanten Norden der britischen Insel. Für uns – und für euch! – hat sie in ihrem Erfahrungsschatz zum Thema Zelten und Campen gegraben und tolle, kostensparende Tipps aus erster Hand hervorgezaubert.

Ausstattung und Verpflegung

Wenn du gern in der freien Natur übernachtest, unabhängig sein willst, unkompliziert bist und ohne Luxus auskommst, dann ist der Urlaub mit Zelt genau das Richtige für dich. Ohne Frage bietet das Campen nach wie vor eine kostengünstige Alternative zum Hotelurlaub, doch inzwischen sind auch die Preise auf Europas Campingplätzen gestiegen und variieren zudem stark nach Saison und Ausstattung. Dennoch gibt es ein paar Tipps, wie du beim Zelten sehr viel Geld sparen kannst. Bereits bei der Ausstattung kannst du dir überlegen, ob du in ein hochwertiges Zelt investierst oder auf eine preisgünstige Discounter-Alternative zurückgreifst, die bei guter Wetterlage und je nach Urlaubsregion ausreichen kann. Wenn du ein wenig Extragewicht in deinem Rucksack verträgst, kannst du dich zudem mit einem Campingkocher selbst verpflegen, anstatt in Restaurants zu speisen.

Der beste Zeitpunkt

Entscheidend ist zudem die Wahl des Urlaubszeitpunkts. Um dein Budget zu schonen, vermeide Hochsaison und Ferienzeiten, denn auf vielen Zeltplätzen ziehen die Preise in diesen Zeiträumen an. Das Zelten in der Nebensaison hat zudem den Vorteil, dass du einen weitaus entspannteren, ruhigeren Urlaub verbringen kannst. Größere, etablierte Campingplätze sind aber oft nicht nur überfüllt, sondern auch generell teurer als kleinere Varianten.

Insider-Tipp: Bauernhofcamping!

Wenn dir eine Basisausstattung reicht, dann stellt das sogenannte Kleincamping oder Bauernhofcamping eine gute Möglichkeit dar, sehr kostengünstig, aber auch naturnah und nachhaltig zu zelten. Diese Minizeltplätze gibt es flächendeckend in ganz Europa und sie lassen sich im Internet zum Beispiel bequem über den ACSI Campingclub recherchieren. Sie verfügen in der Regel zwar über keine eigenen Shops, aber oft liegen sie nah an lokalen Dorfgeschäften, sodass du auf frische Brötchen zum Frühstück nicht verzichten musst und zudem noch mit den Einheimischen plauschen kannst. Ein familiäres Ambiente und die Nähe zu Seen, Wäldern und Wanderwegen bieten zudem einen wertvollen Erholungsfaktor.

Eine Hand wäscht die andere … Übernachtung gegen Hilfe

Wenn du nicht schüchtern bist, lohnt es mitunter auch, bei einheimischen Bewohnern anzuklopfen und freundlich nachzufragen, ob sie dich in ihrem Feld campen lassen. Als Gegenleistung könntest du beispielsweise eine helfende Hand anbieten. Falls dir diese Form der Kontaktaufnahme nicht liegt, dann könntest du über Plattformen wie Woofing, Workaway, oder XHelp im Vorfeld einen solchen Austausch von gegenseitigen Hilfsleistungen organisieren. Eine weitere Möglichkeit, um günstig und oft sogar umsonst zu zelten, stellt die Plattform „Camp in my garden“ dar, auf der Einheimische ihre Felder, Wiesen oder Gärten zur Verfügung stellen. Auch hier solltest du die dir entgegengebrachte Leistung nicht einfach als selbstverständlich hinnehmen, sondern auch etwas dafür zurückgeben. Oft reicht es aus, sozial aufgeschlossen sein, und dich auf ein geselliges Miteinander mit deinem Host einzustellen, um deine Dankbarkeit zu zeigen.

Entdecke das Unbekannte!

Außerdem kann es sich durchaus lohnen, abseits von touristisch gut besuchten Regionen zu campen. Im östlichen Teil Europas, wie zum Beispiel im Baltikum, gibt es zum Beispiel noch versteckte Perlen und zahlreiche unberührte Landschaften und Strände, die wenig überlaufen und daher recht preisgünstig sind.

Wer ganz auf den Komfort eines öffentlichen Zeltplatzes verzichten kann und sich ganz in die Wildnis begeben möchte, ist in Ländern wie Norwegen, Schweden, Estland, Lettland und Litauen gut aufgehoben, denn dort ist es erlaubt, wild zu campen. In vielen anderen Ländern ist das Zelten in der freien Natur zwar offiziell verboten, jedoch wird es unter gewissen Umständen oft toleriert. Im Vorfeld solltest du dich aber unbedingt nochmals genau über die Regeln im jeweiligen Land informieren. Generell solltest du jedoch Privatgrundstücke meiden, nicht direkt an Wanderwegen dein Nachtlager aufschlagen, dich ruhig verhalten, keinen Müll hinterlassen und kein Feuer entzünden. Ebenfalls tabu sind Naturschutzgebiete und Nationalparks.

Überlege dir die Anschaffung einer Camping-Card

Falls du nun auf den Geschmack gekommen bist und vielleicht sogar mit dem Gedanken spielst, regelmäßig zu zelten, dann lohnt sich eventuell auch der Beitritt in einen Camping-Club und die Investition in eine Camping-Card , mit der du in der Nebensaison lohnenswerte Preisvergünstigungen erhalten kannst.

Auf Fast Food verzichten, frisches Essen bevorzugen

Als Faustregel gilt: Selber kochen ist immer und überall günstiger, als essen zu gehen. Doch manche Unterkünfte haben keine Küche – oder man möchte einfach mal die lokalen Spezialitäten probieren. Meide in diesem Fall Gastronomieketten und „Touristen-Restaurants“. Dort sind Mahlzeiten erfahrungsgemäß wesentlich teurer als in den Lokalitäten, die von Einheimischen frequentiert werden. Um diese ausfindig zu machen, reicht es oft schon, die Innenstadt zu verlassen und auf kleinere Seitenstraßen und Gassen auszuweichen.

Vor allem in südostasiatischen Ländern empfehlen sich auch die zahlreichen Garküchen – hier ist die Qualität des Essens oft sogar besser als in den örtlichen Restaurants, da in den Straßenküchen die Lebensmittel viel frischer zubereitet werden.

Die günstigsten Flüge im Internet ergattern

Die Bloggerinnen Anna und Vanessa (The Travelogue geben uns Insights, wie sie günstige Flüge online buchen.

Oft hören wir in unserem Bekanntenkreis: „Ihr bucht auch eure Flüge übers Internet? Das würde ich mich ja nicht trauen, nachher funktioniert irgendwas nicht und dann steht man da. Dann bezahle ich lieber etwas mehr und buche es im Reisebüro!“ Ja, das können wir nachvollziehen, aber man kann einfach so viel Geld sparen, wenn man seine Flüge im Internet bucht – gerade, wenn man ein paar Tipps beachtet:

1. Die Website – es gibt viele Plattformen im Netz, die einem die Flugbuchungen wirklich einfach machen. Wir buchen gerne über Skyscanner, meistens über die App, da diese sehr übersichtlich und einfach zu bedienen ist. Man kann Filter einstellen und auch das Buchen geht wirklich super schnell und ist kinderleicht. Aber auch Plattformen wie Momondo, Swoodoo, Opodo, fluege.de oder Rome2rio können wir empfehlen.

2. Die Uhrzeit – bucht euren Flug zu ungewöhnlichen Zeiten. Nicht abends nach der Arbeit, wenn auch alle anderen potenziellen Kunden zu Hause vor dem Laptop sitzen und nach Flügen suchen. Am besten irgendwann mitten am Tag oder frühmorgens.

3. Der Wochentag – ähnlich wie bei der Uhrzeit: möglichst dann buchen, wenn nicht jeder andere auch nach Flügen schaut. Demnach am besten unter der Woche und nicht am Wochenende.

4. PC/Laptop wechseln – wenn man erst mal eine Zeit lang nach Flügen schauen möchte, um evtl. auf einen noch günstigeren Preis zu warten, sollte man zwischendurch den PC/Laptop wechseln oder aber den Cache im Browserverlauf löschen. Denn die Webseiten können nachverfolgen, wie oft man schon auf der Seite nach einem Flug gesucht hat und automatisch steigen die Preise. Und noch ein Tipp: vergleicht die Preise auch mit unterschiedlichen Endgeräten, oft gibt es tatsächlich Unterschiede, ob man auf einem Mac oder Windows PC bucht!

5. Flexibilität – legt euch nicht auf den Abflug- und Ankunftstag fest. Denn natürlich sind Tage wie Samstag und Sonntag beliebt, damit man keine Urlaubstage verschwendet. Aber meistens ist es wesentlich günstiger, wenn man an einem Montag oder Dienstag losfliegt.
Außerdem gilt: fliegt ihr außerhalb der Ferien und der Urlaubs-Hochsaison, sind die Flüge sehr oft viel günstiger (Beispiel: Flug nach New York City im Februar: ca. 300 €, Flug nach New York im Juli: ca. 600 €!).

6. Der Abflugsort – auch hier lohnt der Vergleich: wenn ihr das Glück habt in (relativer) Nähe zu mehreren Flughäfen zu wohnen, dann probiert unbedingt alle Flughäfen als potenzielle Abflugsorte aus. Wir selber wohnen in Nordrhein-Westfalen und testen regelmäßig die Flugverbindungen von Düsseldorf, Köln/Bonn und sogar Amsterdam! Dadurch haben wir schon viel Geld sparen können. Auch der Abflug von Frankfurt aus kann sich – grade bei Langstreckenverbindungen – lohnen.

7. Buchungszeit – darüber gibt es viele unterschiedliche Theorien, aber meistens ergibt es Sinn, 10-6 Wochen vor Abreise zu buchen, dann sind die Flüge am günstigsten. Aus Erfahrung können wir aber auch sagen, dass man manchmal zwei oder drei Wochen vor Abreise richtige Schnäppchen finden kann. Wenn man also spontan einen Kurztrip machen möchte, braucht man nicht auf die Bahn oder das Auto umsteigen, auch dann können Flüge noch sehr günstig sein.

8. Error Fares der Airlines – manchmal kommt es vor, dass die Airlines auf ihren Webseiten falsche Preise für ihre Flüge ausweisen. Mit ein bisschen Glück findet man solche Preise und sollte dann unbedingt zuschlagen. Denn auch wenn man weiß, dass der Preis eigentlich nicht stimmen kann, kann man beruhigt auf „Buchen“ klicken – die Buchung ist legal. Aber Achtung: ab einem gewissen Zeitpunkt erkennen die Airlines den Error Fare und lassen die Buchungen dann nicht mehr durchgehen – schnell sein lohnt sich! Es gibt also keine Garantie darauf, dass es klappt. Probieren sollte man es aber trotzdem, wenn man so ein Mega-Schnäppchen sieht.

Fazit: Auch wenn man nicht die Sicherheit eines Reisebüros im Rücken hat, raten wir allen, die Flüge im Internet zu vergleichen und diese auch ruhig dort zu buchen. Man kann viel Geld sparen, kann bei Angeboten zuschlagen und die bekannten Plattformen sind wirklich zuverlässig. Man braucht sich keine Gedanken machen und kann direkt nach der Buchung der günstigen Flüge die Vorfreude auf den Urlaub genießen!