Mit Bedacht Flugtickets buchen und bessere Preise ergattern

Es ist ein nicht endgültig lösbares Geheimnis, warum im Flugzeug zwei Passagiere nebeneinander sitzen, die für das gleiche Ticket vollkommen unterschiedliche Preise bezahlt haben. Einige Faustregeln für die Buchung eines Flugtickets sind allgemein bekannt und erklärbar. Der Buchungszeitpunkt spielt eine Rolle und das Glück, ein im Angebot begrenztes Lockangebot zu erwischen.

Unterschiede im Preis ergeben sich beim Flugticket buchen auch aus den Bedingungen rund um den Flugschein wie Gültigkeitsdauer, Umbuchungsmöglichkeit oder Stornierungskosten. Nachvollziehbar ist auch der Preisvorteil, der entsteht, wenn der Verwaltungsaufwand geringstmöglich gehalten wird, wie es bei dem so genannten E-Ticket oder Etix der Fall ist.

Weniger Service ist gleich gespartes Geld

Mehr und mehr setzt sich durch, dass der Passagier selbst sein Flugticket buchen kann und selbst das Einchecken am Schalter für die Bordkarte nicht mehr notwendig ist. Airlines geben ihre Einsparung an Zeit-, Material- und Personalaufwand teilweise weiter und so entstehen günstige Selbstbucherpreise im Internet.

Beim E-Ticket werden die Identität und die Flugdaten des Kunden digital gespeichert und am Flugsteig oder an einem Automaten gegen die Bordkarte ausgetauscht. Die Abwicklung für die Passagiere beschleunigt sich und nur, wenn Sie Gepäck aufgeben, müssen Sie am Check-In-Schalter Halt machen.

Wenn Sie Flugtickets buchen wollen, sollten Sie immer auf den Umfang der Buchung achten. Durch die treibende Kraft der Billigfluggesellschaften entwickelt sich die Philosophie des Basisflugpreises, zu dem jede zusätzliche Leistung extra berechnet wird.

Ein Flugticket buchen ohne Kostenfallen

Wenn Sie Ihre Flugtickets buchen, stellen Sie manchmal fest, dass die diversen Zuschläge, Steuern und Gebühren den ursprünglichen Preis stark in die Höhe treiben. Standardposten sind lokale Steuern, die je nach Zielflughafen variieren, eine pauschale Buchungs- beziehungsweise Bearbeitungsgebühr der Airline selbst und Zuschläge für Treibstoff und Sicherheit.

Die Flugticketsteuer in Deutschland kommt seit 2011 bei vielen Airlines dazu, allerdings geben nicht alle Gesellschaften diese Steuer an den Kunden weiter. Sie wird immer ab Frankfurt am Main berechnet und beträgt für Ziele bis 2.500 Kilometer Entfernung acht Euro pro Ticket und Passagier, zwischen 2.500 und 6.000 Kilometer werden 25 Euro fällig und auf Langstrecken stellt der deutsche Staat 45 Euro in Rechnung.

Wenn Sie Ihre Flugtickets buchen, sollten Sie den Endpreis ermitteln. Der günstigste Ausgangspreis garantiert nicht immer das letztendlich preiswerteste Angebot. Bei fast allen Online-Buchungsmöglichkeiten können Sie die einzelnen Buchungsschritte bis zum abschließenden Bezahlvorgang durchführen und dann abbrechen. Nur auf diesem Weg ist der tatsächlich letzte Preis ermittelbar, wobei dann noch die Gebühr für die Zahlungsart wie Kontoeinzug, Kreditkarte oder Paypal hinzu kommt.

Hintergründe

Die Flugpreise verändern sich mittlerweile so schnell wie die Benzinpreise an der Tankstelle. In den Computerzentren der Airlines sorgt das so genannte Yield Management dafür, dass der geplante Durchschnittserlös pro Passagier eingehalten wird. In Echtzeit werden kleinere Kontingente zu niedrigen Lockpreisen verfügbar gemacht und entsprechend der Nachfrage ständig angeglichen.

Wenn Sie online ein Flugticket buchen möchten und auf einen Sonderpreis oder sonstiges Angebot stoßen, dass Sie auch unter Berücksichtigung der hinzukommenden Aufschläge buchen möchten, ist nur die sofortige Buchung sicher. Schon nach dem erneuten Laden einer Buchungsseite kann das Angebot nicht mehr existieren.

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