Verreisen zu Halloween

In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist wieder Halloween. Man muss nicht unbedingt zur Adams-Family gehören, um an dem Spektakel seinen Spaß zu haben. Da werden Kinder um die Häuser ziehen und „Süßes oder Saueres“ ausrufen. Ausgehöhlte Kürbisse, Gespenster, Geister und Hexen aller Art sind an diesem Abend allgegenwärtig. Wer ein Gruselerlebnis für die ganze Familie sucht und sich nicht mit dem Halloween vor der Haustür begnügen will, findet zu diesem Anlass passende Themenreisen.
In unserem Beitrag gehen wir kurz auf die Herkunft des Halloween-Festes ein und stellen Ihnen einige schaurige Orte vor.

Herkunft und Verbreitung

Halloween oder auch All Hallows’ Eve (aus dem Englischen) bezeichnet laut Encyclopedia Britanica Gebräuche am Abend vor Allerheiligen.
Dieses mittlerweile weltlich begangene Fest hat einen heidnischen, später auch religiösen Ursprung. Es soll auf das keltische Samhain-Fest zurückgehen und markiert als eine der „drei Geisternächte“ den Wintereinbruch.

Der Brauch wurde später vor allem im katholischen Irland wiederbelebt. Irische Einwanderer brachten ihr kulturelles Erbe in die USA mit – ein echter „Exportschlager“, wenn man so will. Seit den 1990-ern findet die Tradition ihren Weg zurück nach Europa und verbreitet sich bis nach Deutschland. Kostüme, Partys und Süßigkeiten – Halloween hat längst ein kleines Geschäftsmodell hervorgebracht. Auch im Tourismus sind Gruselkabinette und Freizeitparks à la Halloween im Kommen.

Ausflugsideen rundum den 31. Oktober

Im Spätherbst kurz vor Allerheiligen wird es noch mal Zeit für ein kleines gespenstisches Abenteuer. Wonach steht Ihnen der Sinn?

Wer kennt ihn nicht, den filmischen Klassiker Psycho? Vielleicht sind Sie ein großer Fan und würden die Kulisse gern ein Stück miterleben? Dann ab nach Kalifornien. Auf dem Gelände der Universal Studios können das Psychohaus, mit passender Hintergrundmusik und das Bates Motel besichtigt werden. Flüge gehen über Frankfurt, München oder Düsseldorf. Dabei liegt die Flugdauer zwischen 11,5 und 12,5 Stunden. Angesichts des langen Flugs lohnt sich vielleicht eine Übernachtung im Flughafen-Hotel, die Sie bei parken-und-fliegen günstig bekommen können. Enthalten ist oft auch der Flughafen-Parkplatz für Ihre Reisedauer sowie ein Transfer zum Flughafen und zurück.

Ebenfalls unheimlich wird einem auf den Spuren von Jack the Ripper, der im Jahr 1888 sein Unwesen im Londoner East End trieb.
Schon einmal in der Stadt, ist ein Besuch bei Madame Tussauds Pflicht. Stälerne Nerven braucht, wer sich in die Chamber of Horrors traut. Dunkle Kerker mit schweren Türen, furchterregende Schauspieler und düstere Musik gehören zum Tagesprogramm.

Wo wir schon auf den britischen Inseln unterwegs sind. Schottland ist berühmt für seine Schlösser, die immer auch eigene Hausgeister beherbergen. Im Glamis Castle in Angus soll es spuken. In der Kapelle sitzt die unsichtbare „Graue Lady“.

Sich in die Tiefe wagen? In den Katakomben von Paris und Wien oder in der Kapuzinergruft von Rom wird’s unterirdisch.

Kein Halloween ohne Dracula. Statten Sie dem Schloss Bran in Transilvanien einen Besuch ab, wo der Graf Vlad III. Draculea im Mittelalter gewohnt haben soll.

Harmlosere Zeitgenossen leben im Tierpark Hellabrunn in München. Die Fledermausgrotte oder Villa Dracula beherbergt Fledermäuse, die Sie auch beobachten dürfen.

Was war noch gleich mit Folterinstrumenten? Dies und viel mehr können Sie im Kriminalmuseum in Rothenburg begutachten.

Ferien mit Gänsehaut sind vorprogrammiert und Langeweile sollte dabei nicht aufkommen.

Kategorie des Beitrags: Flug & Urlaubtipps, Veröffentlicht von: Redaktion Fluggastberatung